Interview with Dirk Jan Struik (Q1112013)
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scientific article; zbMATH DE number 4077162
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Interview with Dirk Jan Struik |
scientific article; zbMATH DE number 4077162 |
Statements
Interview with Dirk Jan Struik (English)
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1989
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Wir erfahren über die Studien in Leiden und die Arbeiten über Tensoranalysis in Riemannschen Mannigfaltigkeiten unter J. A. Schouten. Mit einem Stipendium konnte er in Rom von T. Levi-Civitá viel lernen, erlebte die Frühphase des Faschismus, lernte den freundlicheren Umgangston der italienischen Kollegen schätzen, darauf den etwas rauheren in Göttingen, D. Hilberts scharfe Beurteilung von Seminarvorträgen und E. Landaus hochgetriebene mathematische Strenge. Von N. Wiener an das MIT gelockt, geriet er während des Zweiten Weltkrieges in politische Aktivitäten, später hatte er Schwierigkeiten in der McCarthy-Ära. Geschichte der Mathematik in ihrer Verflechtung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen zu sehen, fesselte ihn früh.
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