On Codex C 411 of Abraham Ries concerning the ``Coß'' (Q1267405)
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scientific article; zbMATH DE number 1208107
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | On Codex C 411 of Abraham Ries concerning the ``Coß'' |
scientific article; zbMATH DE number 1208107 |
Statements
On Codex C 411 of Abraham Ries concerning the ``Coß'' (English)
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4 May 1999
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In gewisser Weise geht es auch hier noch um das Nachwirken von Adam Ries (1492-1559) über das Jahr 1992 hinaus. Dessen offensichtlich ``in mathematischer Hinsicht bedeutendster'' (S. 84) Sohn Abraham (1533?--1604) überlieferte u.a. auch eine umfangreiche handschriftliche Algebra -- datiert St. Annaberg 1578 --, jetzt Kodex C 411 der Sächsischen Landesbibliothek Dresden. Verf. zeigt in seinem anschaulichen Beitrag im wesentlichen auf, ``daß Abraham keineswegs nur den Vater kopiert hat'' (S. 87), wiewohl er sicherlich dessen berühmte ``Coß'' und die erst vor etwa 45 Jahren als Holograph von Adam Ries erkannte, heute so genannte ``Algebra des Initius Algebras'' im jetzigen Kodex Dresden C 349 zur Verfügung hatte. Abraham geht nämlich -- gemäß den derzeit bekannten Unterlagen -- in einigen Bereichen deutlich über jenen hinaus: Definition des Wesens der Coß (=Algebra); Zahlenbeispiele zu quadratischen Gleichungen. Seine Bezeichnung der Primzahlpotenzen der Unbekannten steht jedoch dem Anschein nach in direkter Beziehung zur ``Algebra des Initius Algebras'', wenn der Sohn auch eine etwas andere Namensgebung als der Vater verwendet: für unser \(x^7\), \(x^{11}\), \(x^ {13}\) etc. schrieb Adam Bissurdussolidum, Tersurdussolidum, Quatersurdussolidum etc., Abraham wählte BSurdsolidum, CSurdsolidum, DSurdsolidum etc. -- Der genannte Daniel Coloniensis Patricius (S. 85, 87) wird wohl bei der weiteren Beschäftigung mit der ``Algebra des Initius Algebras'' eine Rolle spielen.
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family Ries
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algebraic symbolism
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