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Sketch of the history of mathematics in Scottland to the end of the 18 th Century. II. - MaRDI portal

Sketch of the history of mathematics in Scottland to the end of the 18 th Century. II. (Q1436819)

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scientific article; zbMATH DE number 2575068
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English
Sketch of the history of mathematics in Scottland to the end of the 18 th Century. II.
scientific article; zbMATH DE number 2575068

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    Sketch of the history of mathematics in Scottland to the end of the 18 th Century. II. (English)
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    1928
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    In dem zweiten und abschließenden Teil dieser historischen Skizze (Teil I in demselben Band p. 1-18, (1927); F. d. M. 53, 13 (JFM 53.0013.*)) behandelt Verf. zunächst die Stellung der Mathematik an der Universität Glasgow, an der im Jahre 1691 eine besondere Professur für Mathematik errichtet worden war. Der erste Inhaber war \textit{George Sinciair}. Mit dem dritten Inhaber dieser Stelle, \textit{Robert Simson} (1657-1768, Professor in Glasgow seit 1711), beschäftigt sich der Aufsatz eingehend. Simson war in der damaligen Zeit einer der besten Kenner der antiken Mathematik und Logik, wurde aber durch seine Arbeit auf diesem Gebiete fast ganz davon abgehalten, sich mit den mathematischen Errungenschaften seiner Zeit zu beschäftigen. Ein Schüler Simsons war wahrscheinlich \textit{James Stirling} (1692-1770), in bezug auf den Verf. sich auf die bekannte, von \textit{Charles Tweedie} (Oxford, Clarendon Press, 1922; F. d. M. 48; 7, 1112) verfaßte Biographie beruft. Stirling, der 1717 nach Italien gegangen war, dort aber aus konfessionellen Gründen keine befriedigende Stellung fand, kam nach seiner Rückkehr nach Schottland auch mit \textit{Colin Maclaurin} (16981746), Professor der Mathematik an der Universität Edinburgh, in Berührung. Die vorliegende Arbeit gibt eine ausführliche Würdigung der Persönlichkeit, der Lehrtätigkeit und der Werke Maclaurins; unter letzteren sind besonders zu nennen: Geometria organica (1720), Treatise of fluxions (1742), Treatise on algebra (nach dem Tode veröffentlicht 1748). Als Maclauiin 1746 starb, wurde von vielen Seiten versucht, Stirling zu seinem Nachfolger zu machen; dies mißlang jedoch wegen der politischen Einstellung Stirlings (er war Anhänger der Stuarts). Die Professur erhielt vielmehr \textit{Matthew Stewart} (1717-1755). Der Aufsatz schließt mit einer kurzen Schilderung der Verhältnisse an den Universitäten Schottlands um 1800. Eine Liste in Schottland von 1600 bis 1800 erschienener mathematischer Werke ist beigefügt.
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