Zum Hilbertschen Aufbau der reellen Zahlen. (Q1437034)

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scientific article; zbMATH DE number 2575343
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English
Zum Hilbertschen Aufbau der reellen Zahlen.
scientific article; zbMATH DE number 2575343

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    Zum Hilbertschen Aufbau der reellen Zahlen. (English)
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    1928
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    Diese Arbeit enthält einen Beweis dafür, daß\ eine gewisse zahlentheoretische Funktion nicht durch gewöhnliche Rekursionen definiert werden kann, wenn simultane Rekursionen ausgeschlossen werden; dagegen gelingt die rekurrierende Definition, wenn man einen höheren Variablentypen benutzt. Dieser Satz von \textit{Ackermann} ist schon von \textit{Hilbert} in seiner Abhandlung ``Über das Unendliche'' (F. d. M. 51, 44 (JFM 51.0044.*); insbesondere p. 185, 186 der Arbeit) erwähnt worden. Nach Hilbert können nämlich die zahlentheoretischen Funktionen nach ihrem Typ klassifiziert werden, und zwar nach dem niedrigsten Variablentyp, den man braucht, um eine rekurrierende Definition der Funktion aufzustellen. Ackermann beweist seinen Satz dadurch, daß\ er zeigt, daß\ die betreffende Funktion schneller wächst als jede Funktion des ersten Typs. Dies gelingt durch Induktion: Hat man einen endlichen Bereich von Funktionen des ersten Typs derart, daß\ jede Funktion darin langsamer wächst als die betreffende Funktion, und leitet man aus den Funktionen des Bereiches neue Funktionen mittels Einsetzungen und Rekursionen nach einer Zahlenvariablen ab und fügt diese hinzu, so erhält man immer wieder einen Bereich derselben Art. Die Bemerkung am Anfang der Abhandlung, daß\ Hilbert diese Klassifikation benutzt hat, um den Beweis des Kontinuumsatzes zu erbringen, ist insofern irreführend, als der Leser danach glauben könnte, daß\ ein solcher Beweis fertig und einwandfrei vorliege. Nicht nur ist das nicht der Fall, sondern es ist schwer verständlich, wie das jemals der Fall werden soll. U. a. kann man sogar fragen, wie die Begriffe, auf die es hier ankommt, das Kontinuum und die zweite Zahlklasse, eigentlich aufzufassen sind; denn nach dem bekannten \textit{Löwenheim}schen Satze scheint es undenkbar zu sein, daß\ man jemals imstande sein sollte, etwas absolut Nichtabzählbares finit zu formalisieren.
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