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Sur la mécanique physique. - MaRDI portal

Sur la mécanique physique. (Q1442925)

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scientific article; zbMATH DE number 2578924
Language Label Description Also known as
English
Sur la mécanique physique.
scientific article; zbMATH DE number 2578924

    Statements

    Sur la mécanique physique. (English)
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    1928
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    In der Auffassung von \textit{Lagrange}s mécanique analytique erscheinen die Bindungen eines mechanischen Systems einfach als Gleichungen, und bei der Aufstellung der Gleichgewichtsbedingungen bzw. der Bewegungsgleichungen bleiben die zugehörigen Reaktionskräfte ganz außer Spiel. Wenn man sie nachträglich berechnet, so kann es eintreten, daß\ man unendlich groß\ e Werte erhält, was physikalisch unmöglich ist. Macht man sich andererseits im Sinne von \textit{Poissons} mécanique physique eine anschauliche Vorstellung von der Wechselwirkung der Atome des Systems einerseits und der die Bindungen bestimmenden Körper andererseits, so hat man die Bindungen allgemein als elastisch nachgiebig aufzufassen. Der Fall starrer Bindungen erscheint als Grenzfall nachgiebiger Bindungen, der unzulässig wird, wenn die Reaktionskräfte bei diesem Grenzübergang unendlich großen Werten zustreben. Man kann aber in einem solchen Falle gleichwohl von der Lösung des Problems im Sinne der mécaniqne analytique ausgehen, sofern man diese Lösung nur als erste Näherung betrachtet, für die man Verbesserungen zu berechnen hat, um die Nachgiebigkeit der Bindungen zu berücksichtigen. Als Beispiel für ein Gleichgewichtsproblem behandelt Verf. zwei Massenpunkte, von denen jeder an einen von zwei konzentrischen Kreisen gebunden ist, während beide außerdem durch einen Stab vorgeschriebener Länge verbunden sind. Der Ausnahmefall tritt hier ein, wenn die Stablänge gleich der Differenz der Kreishalbmesser ist. Als ein Bewegungsproblem gleicher Art wird ein System von drei durch einen starren Stab verbundenen Massenpunkten betrachtet, das sich kräftefrei auf dem Mantel eines Drehkegels bewegen soll. Des weiteren wird gezeigt, wie das Auftreten unendlich großer Kräfte, wie es etwa beim Stoß\, bei der plötzlichen Einführung von Bindungen oder durch instantane Ereignisse beim Ablauf der Bewegungen erzeugt wird, durch geeignete Verallgemeinerung des Problems, die der physikalischen Wirklichkeit angepaß\ t ist, vermieden werden kann. Den Schluß\ bilden einige skeptische Bemerkungen über die instantanen Übergänge von einer Quantenbahn zur andern, wie sie die heutige Physik eingeführt hat. (VII 3.)
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