Über Gasentartung und Paramagnetismus. (Q1446990)

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scientific article; zbMATH DE number 2584539
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English
Über Gasentartung und Paramagnetismus.
scientific article; zbMATH DE number 2584539

    Statements

    Über Gasentartung und Paramagnetismus. (English)
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    1927
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    Die vorliegende Arbeit bildet einen der wichtigsten Beiträge zur \textit{Fermi}schen Statistik. Es handelt sich um die Frage, wie es kommt, daß viele Metalle bei tiefen Temperaturen keinen oder nur sehr schwachen Paramagnetismus zeigen, trotz des Vorhandenseins eines magnetischen Momentes der Leitungselektronen (welches man diesen auf Grund der spektroskopischen Befunde zuschreibt). Verf. zeigt, daß dieser Widerspruch gänzlich aus der Welt geschafft, ja daß sogar ein weitgehendes Verständnis des magnetischen Verhaltens der Metalle erzielt wird, wenn man die mit magnetischem Moment behafteten Leitungselektronen der Fermischen Statistik unterwirft. Denn Fermis statistische Grundannahme -- bekanntlich eine Erweiterung des Paulischen Äquivalenzverbotes für Elektronen im Atom -- ist hier wie folgt zu formulieren: Zustände, bei denen sich mehr als ein Elektron in derselben Zelle (des Translations-Phasenraumes) befinden, können nur dann nicht vorkommen, wenn die Momentachsen gleichgerichtet sind. Daraus folgt: In der Nähe des absoluten Nullpunktes (die für das Elektronengas schon bei Zimmertemperatur erreicht ist), wo die Zellen mit kleiner kinetischer Energie vielfach voll besetzt sind, heben sich die magnetischen Momente gerade auf. Eine Magnetisierung ist nicht möglich; jedenfalls kann von einem Unendlichwerden der Suszeptibilität keine Rede sein. Diese Überlegungen, die vom Verf. in mathematisches Gewand gekleidet werden, werden durch das Ergebnis der Rechnungen durchaus bestätigt.
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