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Über die Dimension von Punktmengen. II. - MaRDI portal

Über die Dimension von Punktmengen. II. (Q1451520)

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scientific article; zbMATH DE number 2587557
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English
Über die Dimension von Punktmengen. II.
scientific article; zbMATH DE number 2587557

    Statements

    Über die Dimension von Punktmengen. II. (English)
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    1926
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    Verf. gibt eine Definition der Dimension von Punktmengen, die unabhängig vom Begriff der Abbildung ist. Für das Kontinuum ist sie mit einer von \textit{Brouwer} (J. f. M. 142 (1913), 146-152; F. d. M. 44, 555 (JFM 44.0555.*)) gegebenen Definition äquivalent. Vorausgesetzt ist, daß in der vorgelegten Menge \(A\) Umgebungen definiert seien, entweder durch eine \(A\) aufgeprägte Metrik oder durch das \textit{Hausdorff}sche Axiomensystem. Dann lautet die \textit{Menger}sche Definition der Dimension: ``Eine Menge heißt \(n\)-dimensional, wenn \(n\) die kleinste ganze, nicht negative Zahl ist von folgender Eigenschaft: Zu jedem Punkt \(a\) von \(A\) existiert eine auf \(a\) sich zusammenziehende Folge von Umgebungen mit höchstens \((n-1)\)-dimensionalen Begrenzungen; d. h. zu jedem Punkt \(a\) von \(A\) und zu jeder Umgebung \(U(a)\) existiert eine Umgebung \(U_1(a) \subset U(a)\) mit höchstens \((n - 1)\)-dimensionaler Begrenzung. \((-1)\)-dimensional und höchstens \((-1)\)-dimensional ist die leere Menge und nur diese.'' Um den Anschluß an die bisher übliche Definition der Dimensionszahl zu gewinnen, beweist Verf. dann vor allem folgendes: \ \ 1) Die so definierte Dimensionszahl ist gegenüber topologischen (d. h. umkehrbar eindeutigen und umkehrbar stetigen) Abbildungen invariant. \ \ 2) Der \(R_n\) und jede offene Menge des \(R_n\) ist \(n\)-dimensional. (Beim Beweise dieses Satzes wird der bekannte Satz von \textit{Lebesgue} benutzt: Bei jeder Zerlegung der Begrenzung \(B\) einer kompakten offenen Menge des \(R_{n+1}\) in endlich viele hinlänglich kleine abgeschlossene Teilmengen existiert ein Punkt von \(B\), der mindestens \(n + 1\) von diesen Teilmengen gemein ist.) \ \ 3) Die \(n\)-dimensionalen Mengen des \(R_n\) sind identisch mit den Mengen, die einen offenen Teil enthalten.
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