L'interferometro oculare e l'interferometro obbiettivo nella risoluzione delle stelle doppie. (Q1452008)
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scientific article; zbMATH DE number 2589015
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | L'interferometro oculare e l'interferometro obbiettivo nella risoluzione delle stelle doppie. |
scientific article; zbMATH DE number 2589015 |
Statements
L'interferometro oculare e l'interferometro obbiettivo nella risoluzione delle stelle doppie. (English)
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1926
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Es werden zunächst die Erscheinungen diskutiert, die auftreten, wenn zwei zirkuläre Gitter so übereinandergelegt werden, daß ihre Mittelpunkte einen kleinen Abstand haben. Man erhält -- z. B. in der Durchsicht -- ein neues Streifensystem, das im wesentlichen aus Hyperbeln besteht, deren Brennpunkte die beiden Mittelpunkte der Zirkulargitter sind. Die Hyperbeln sind bei schwacher Dezentrierung der beiden Zirkulargitter so schwach gekrümmt, daß sie als Gerade aufgefaßt werden können, die durch die Mitte der Verbindungslinien der beiden Mittelpunkte der Gitter hindurchgehen. Man unterscheidet abwechselnd auftretende ``Kombinations-'' und ``Oppositionsstreifen'', von denen die letzten völlig dunkel sind, die ersten abwechselnd (in ihrer Längsrichtung) aus hellen und dunklen Abschnitten zusammengesetzt sind. Aus der Zahl und Lage der Streifen kann man auf den Abstand der Mittelpunkte der beiden Zirkulargitter schließen. Dieser Abstand muß größer oder gleich dem halben Abstand der einzelnen Kreise sein, aus denen die Zirkulargitter bestiehen, damit die erwähnten Streifen auftreten. Verf. benutzt die besprochenen Erscheinungen zur Bestimmung des Abstandes der Komponenten eines Doppelsternes, indem er in den Strahlengang der - vom Objektiv kommenden -- Kugelwellen der beiden Komponenten ein Zirkulargitter einschaltet. Durch die hierdurch bedingte Beugung entstehen in der Bildebene zwei sich überlagernde, gegeneinander verschobene zirkulargitterartige Beugungsbilder mit den erwähnten Streifensystemen. Benutzt man statt eines Objektivs ein Zirkulargitter als ``abbildendes System'', so treten analoge Erscheinungen auf. Außerdem läßt sich das Auflösungsvermögen von 1,22 \(\lambda/D\) - gültig bekanntlich für Linsenobjektive -- auf \(\lambda/2D\) steigern (\(\lambda ={}\)Wellenlänge, \(D ={} \)Objektivdurchmesser). Dies ``Zirkulargitter-Objektiv'' bezeichnet Verf. als ``Objektivinterferometer''. Die Einschaltung des Gitters zwischen Linsenobjektiv und Brennebene nennt er ``Okularinterferometer''. Auch hierfür ergibt sich das gesteigerte Auflösungsvermögen (vgl. auch die Arbeit des Verf. ``Das Okularinterferometer und das Objektivinterferometer bei der Auflösung der Doppelsterne'' in Z. f. Physik 37 (1926), 732-757).
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