On dense matter. (Q1452721)

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scientific article; zbMATH DE number 2589819
Language Label Description Also known as
English
On dense matter.
scientific article; zbMATH DE number 2589819

    Statements

    On dense matter. (English)
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    1927
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    Es handelt sich um die innere Konstitution von Sternen, die, wie z. B. der Siriusbegleiter, eine überaus große Dichtigkeit besitzen, schätzungsweise etwa 100 000 \(\frac{\text{g}}{\text{cm}^3}\). Diese Dichte, obschon enorm hoch, könnte indessen weit übertroffen werden, wenn man den Atomkernen, die jedenfalls doch ein gewisses materielles Substrat einschließen, das geringe Volumen von etwa \(10^{-14}\) von dem entsprechenden Atom zuschreibt. Es hätte aber zu weit geführt, diesen Fall in Betracht zu ziehen, um so mehr als trotz der hohen Dichtigkeit der genannten Sterne dieselbe im Vergleich damit verhältnismäßig klein ist. Es wird daher von solchen hohen Materieladungen der Kerne abgesehen, da sie jedenfalls im vorliegenden Falle nicht vorhanden sind. Die Anordnung wird daher als eine Ansammlung von sonst massiven Partikelchen aufgefaßt, also eine Art gasförmigen Aggregatzustandes, dem eine gewisse Korrelation zwischen Energie und Temperatur nicht abzusprechen sei. Indessen kann hier nicht die gewöhnliche statistische Mechanik aufrechterhalten werden, da der Fall, wie Ref. sich vorstellt, denkbar ist, daß die Temperatur unter Umständen weit hinab bis zum absoluten Nullpunkt herabsinken könnte. Dann wäre der Ausstrahlung eine Grenze gesetzt, wenn nicht Energie anderer Art verbliebe. Infolgedessen wäre Ausstrahlung von Energie als Masse nicht undenkbar. Hierbei könnte indessen die Mannigfaltigkeit der Energieformen soweit beschränkt werden, daß schließlich der Stern als ein einziges Molekül aufzufassen wäre, wobei natürlich nicht mehr von einer Temperatur in dessen Innern die Rede sein kann. Es würde zu weit führen, die näheren mechanisch formulierten Ausführungen der Abhandlung auch nur annäherungsweise hier anzuführen. Ref. muß sich begnügen mit der Feststellung der vollkommenen Strenge der Analyse bis auf einen versehentlichen Vorzeichenfehler auf S. 120. Für die angehenden Forscher auf diesem Gebiete ist die Untersuchung des Verf. als anregend und nützlich zu bezeichnen.
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