On the dynamics of the system of globular clusters. (Q1452778)
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scientific article; zbMATH DE number 2589879
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | On the dynamics of the system of globular clusters. |
scientific article; zbMATH DE number 2589879 |
Statements
On the dynamics of the system of globular clusters. (English)
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1926
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Die Note des Verf. beschäftigt sich mit zwei verschiedenen Punkten betreffs des Systems der kugelförmigen Sternhaufen (globular cluster). Der zweite Punkt läßt sich kurz beschreiben und sei hier zuerst erwähnt. Das angeblich von \textit{Shapley} bemerkte Verhalten, wonach in der sphärischen Verteilung der Globular Cluster in der galaktischen Ebene eine leere Zone sich vorfindet, wird betrachtet. Schon die ziemlich geringfügige Breite dieser Zone gab zu der Vermutung Anlaß, daß es sich hier, wenn die Leere tatsächlich vorhanden wäre, um etwas anderes handle als um die scheinbare Aufspaltung der extragalaktischen Nebel durch in den Kegionen der Milchstraße stattfindende Dunkelnebel-Absorption. Verf. stimmt dieser Ansicht zu und meint, daß die betrachtete leere Zone rein dynamisch aufzufassen sei, und zwar, indem die Sternhaufen, wenn sie hin und wieder zusammenstoßen, in ihren Bahnen von der Milchstraßenebene abgelenkt werden, und dies um so eher als die Stöße nicht immer parallel zur Milchstraße, sondern im Gegenteil meistens schräg gegen dieselbe erfolgen werden, wodurch die Bahnenneigungen gegen die Milchstraße sich im allgemeinen vergrößern werden. In der ersten Abteilung der Note wird das System der globular cluster an sich betrachtet. Die Dimensionen des Systems von \(20\,000\) parsec in der Ebene der Milchstraße und \(10\,000\) parsec senkrecht dazu werden durch Abzählung der Sternhaufen unter der Voraussetzung einer reellen nahezu gleichmäßigen Verteilung als plausibel gefunden. Die Abplattung ist also beträchtlich, etwa 0,5. Fernerhin wird auf eine maximale Geschwindigkeit in der Ebene der Milchstraße von 440 km/sec geschlossen, und zwar aus dynamischen Gründen und wegen der asymmetrischen Trift der globular cluster. Vorausgesetzt wird, daß die Geschwindigkeiten im Systeme der globular cluster zu der maximalen Geschwindigkeit eines Punktes in der Milchstraße im Verhältnis \(\varkappa\) steht, wo für \(\varkappa\) bei der Annahme \(\dfrac ca = 0,5\) der Wert \(\varkappa = 0,35\) aus dem Verhalten des Potentials \(V\) der Milchstraßen-Linse auf das System der globular cluster abgeleitet wird. Man kann jedoch, wie Verf. hervorhebt, dem Resultat infolge der unsicheren Hypothesen, von denen die Theorie ausgeht, vorläufig ein größeres Gewicht nicht beilegen. Deswegen bleiben sicherere Aufschlüsse über diese Frage der Zukunft vorbehalten.
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