Mathematik und Antike. (Q1452799)
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scientific article; zbMATH DE number 2589919
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Mathematik und Antike. |
scientific article; zbMATH DE number 2589919 |
Statements
Mathematik und Antike. (English)
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1925
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Dieser geistvolle Aufsatz besteht im Grunde aus zwei Teilen: im ersten polemisiert Verf. gegen O. Spengler und E.Frank (Plato und die sogenannten Pythagoräer); im zweiten werden mehrere Fragen der Mathematik dargelegt und gekennzeichnet. So werden die Quadraturmethode des Hippokrates von Chios und die Eigenschaften der Reihe der Primzahlen als treffliche Beispiele erörtert. Sehr interessant sind die Bemerkungen des Verf. über die Einwirkung des griechischen Geistes auf die heutige Mathematik und originell diejenigen über den Anteil des Mathematikers an der Rekonstruktion des antiken Weltbildes, welche auf folgende Schlüsse führen: ``Wenn wirkliche Mathematiker, die in das Wesen ihrer Wissenschaft Einblick gewonnen haben, sich entschließen werden, die Gesamtheit der mathematischen Platostellen, die Gesamtheit aller ernsten Quellen der griechischen Mathematik im Rahmen der allgemeinen Ideenlehre mit ihren Augen zu betrachten und einheitlich zu erfassen, so kann dies zu dem Gesamtaspekt des griechischen Geistes einen Beitrag von so lebendiger Konkretheit liefern, daß dieser ganze Aspekt in seinen Grundlinien bewegt und belebt wird.''
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