Die Reflexion und Brechung des Lichts als Problem der Elektronentheorie. (Q1456342)
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scientific article; zbMATH DE number 2594097
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Reflexion und Brechung des Lichts als Problem der Elektronentheorie. |
scientific article; zbMATH DE number 2594097 |
Statements
Die Reflexion und Brechung des Lichts als Problem der Elektronentheorie. (English)
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1925
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Die Arbeit bringt in ihrem ersten Teil einen geschichtlichen Abriß über die Ableitung des Reflexions- und Brechungsgesetzes. Der zweite Teil beschäftigt sich im wesentlichen mit der Frage, wie sich nach der Elektronentheorie eine Abhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit von dem Körper ergibt, in dem es sich ausbreitet. Zur Vereinfachung wird angenommen, daß eine ebene Welle senkrecht auf einen Kristall auftreffe. Die einzelnen Atome werden zu Schwingungen um ihre Gleichgewichtslage angeregt und senden hierbei Kugelwellen aus, die sich mit Vakuumlichtgeschwindigkeit ausbreiten. Die zu den Atomen einer Netzebene gehörenden Kugelwellen setzen sich zu ebenen Wellen zusammen, die sich in Richtung der Normalen dieser Ebene nach beiden Seiten hin mit Vakuumlichtgeschwindigkeit ausbreiten. Diese ebenen Wellen überlagern sich wiederum und ergeben so: (1) Eine angeregte ebene Welle, die sich in Richtung des einfallenden Lichtes mit Vakuumlichtgeschwindigkeit fortpflanzt und deren Amplitude derjenigen der einfallenden Welle entgegengesetzt gleich ist. Diese ``angeregte'' \(c\)-Welle vernichtet also die einfallende Welle. (2) Zwei angeregte Wellen, die das eigentümliche Verhalten zeigen, sich \textit{zwischen} zwei Netzebenen mit Vakuumlichtgeschwindigkeit in bzw. entgegen der Richtung der einfallenden Welle auszubreiten, an jeder Netzebene aber eine derartige Phasenverzögerung zu erleiden, daß sich für beide Wellen eine Fortpflanzung in Richtung der einfallenden Welle mit einer dem betreffenden Kristall eigentümlichen, von \(c\) verschiedenen Geschwindigkeit ergibt. Zum Schluß werden noch die Fresnelschen Formeln für Reflexion und Brechung (hier: für senkrechte Inzidenz) nach der Elektronentheorie bestätigt.
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