Sur les fonctions méromorphes. (Q1457723)

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scientific article; zbMATH DE number 2595785
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English
Sur les fonctions méromorphes.
scientific article; zbMATH DE number 2595785

    Statements

    Sur les fonctions méromorphes. (English)
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    1924
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    Es werden einige allgemeine Resultate über meromorphe Funktionen entwickelt, die als Spezialfälle die Fundamentaltheoreme über ganze Funktionen enthalten. Sie ergeben sich leicht aus der allgemeinen Formel \(\log f(x)=\frac{1}{2\pi} \int_0^{2\pi} \log | f(\varrho e^{i \vartheta})| \frac{\varrho e^{i \vartheta}+x}{ \varrho e^{i \vartheta}-x} d \vartheta - \sum_{| \alpha \mu| <\varrho} \log \frac{\varrho^2-\overline{a}_\mu x}{\varrho(x-a_\mu)} + \sum_{| b_\nu| <\varrho} \log \frac{\varrho^2-\overline{b}_\nu x}{\varrho(x-b_\nu)}\), die für eine im Kreise \(| z| <\varrho\) meromorphe Funktion \(f\) gilt und ihren Wert an einer Stelle \(x\) innerhalb dieses Kreises zu berechnen erlaubt, wenn man die Werte von \(| f| \) auf der Peripherie \(| z| =\varrho\) sowie die Nullstellen \(a_\mu\) und die Pole \(b_\nu\) innerhalb des Kreises kennt. Bei den Nevadlinnaschen Sätzen spielen folgende Größen eine Rolle \(n(r, z)\), die Anzahl der Nullstellen von \(f(x)-z\) in dem Kreise \(| x| <r\) (mit Ausnahme des Ursprungs), ferner die Integrale \[ N(r,z)=\int_0^r \frac{n(t,z)}{t} dt,\;m(r,z)=\frac{1}{2\pi} \int_0^{2\pi} \overset{+} {\log} \left| \frac{1}{f(re^{i \varphi})-z} \right| d \varphi, \] wo \(\overset{+}{\log}=\log\) oder \(=0\), je nach dem das Argument \(\geqq 1\) oder \(<1\) ist. Im Fälle \(z=\infty\) muß\ man \(f-z\) durch \(1:f\) ersetzen. Schließlich wird noch die Bezeichnung \(T(r,z)=m(r,z)+N(r,z)\) eingeführt. Es gelten dann z. B. folgende Theoreme: 1. Der Ausdruck \(T(r,z)\) definiert eine wachsende Funktion von \(r\) und eine konvexe Funktion von \(\log r\). 2. Der Quotient \(T(r,a):T(r,b)\) strebt bei unendlich zunehmendem \(r\) der Einheit zu, was auch \(a\) und \(b\) sein mögen. Wenn man als Ordnung der meromorphen Funktion \(f\) den Grenzwert \[ \overline{\lim_{r \to \infty}} \left( \frac{\log T(r,z)}{\log r} \right) \] bezeichnet, der nach Satz 2 von \(z\) unabhängig ist, so läßt sich für meromorphe Funktionen von endlicher Ordnung folgender Fundamentalsatz aufstellen: 3. Die ganze Zahl \(p\) sei so bestimmt, daß \[ \lim_{r \to \infty} \left( \frac{T(r,z)}{r^{p+1}} \right)=0 \] ist. Dann läßt sich \(f\) auf folgende Form bringen: \[ f(x)=x^\alpha e^{P(x)} \frac{\pi_1(x)}{\pi_2(x)}, \] wo \(\pi_1(x)\) und \(\pi_2(x)\) kanonische Produkte von einem Geschlecht \(\leqq p\) bedeuten, \(P(x)\) ein Polynom \((\leqq p)\)-ten Grades, \(\alpha\) eine ganze Zahl. Viele wichtige Sätze aus der Theorie der ganzen Funktion sind in den obigen als Spezialfälle eingeschlossen.
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