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Über eine besondere Klasse algebraischer Mannigfaltigkeiten. - MaRDI portal

Über eine besondere Klasse algebraischer Mannigfaltigkeiten. (Q1459387)

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scientific article; zbMATH DE number 2599068
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English
Über eine besondere Klasse algebraischer Mannigfaltigkeiten.
scientific article; zbMATH DE number 2599068

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    Über eine besondere Klasse algebraischer Mannigfaltigkeiten. (English)
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    1923
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    Die Erzeugung eines Hyperboloides durch die projektive Beziehung der Punkte zweier Raumgeraden, mit den Parametern \(\lambda, \mu\), läßt bekanntlich die kanonische Darstellung zu mittels der fortlaufenden Proportion \(x_3 : x_2 : x_1 : x_0 = \lambda\mu : \lambda : \mu : 1\). Dies Verfahren wird zu einem allgemeinen Prinzip erhoben. Sei \((x)\) ein Punkt eines \(S_{p-1}\) und \((y)\) ein solcher eines \(S_{q-1}\). Dann werden die Punktepaare \((x)\), \((y)\) beider Räume auf eine Mannigfaltigkeit \(M(z)\) abgebildet vermöge der Relationen (1) \(\varrho z_l=x_iy_k\). Die Dimension von \(M\) ist gleich der Anzahl der wesentlichen Parameter, also \(p+q-2\); die Ordnung von \(M\) bestimmt sich als \((p, q) = \left(\dfrac{p+q-2}{p-1}\right)\). Hält man einen Punkt \(P(x')\) des \(S_{p-1}\) fest, so erfüllt der entsprechende Punkt \(P(z)\) einen in \(M\) enthaltenen \(S_{q-1}^{\prime}\), das ``Bild'' von \(P(x')\), und entsprechend für einen zweiten Punkt \(P(x'')\) einen \(S_{q-1}^{\prime\prime}\), der zu \(S_{q-1}^{\prime}\) windschief ist. Analoges ergibt sich bei der Festhaltung von Punkten \(P(y')\), \(P(y'')\) des \(S_{q-1}\). Die Mannigfaltigkeit \(M\) enthält somit eine \(\infty^{p-1}\) Schar von \(S_{q-1}\), und eine \(\infty^{q-1}\) Schar von \(S_{p-1}\). Irgend zwei \(S\) verschiedener Scharen haben einen Punkt \(P\), das Bild des Paares \(x, y\), gemein und sind kollinear aufeinander bezogen. Nunmehr sei im besonderen \(p=q=n\); die beiden Räume \(S(x)\) und \(S(y)\) sind dann mit \(X_{n-1}\) und \(Y_{n-1}\) zu bezeichnen. Die Paare \((x,y)\) erfüllen eine \(M_1\) mit zwei Scharen von \(S_{n-1}\) (mit den obigen Eigenschaften). Sodann wird die Berührungsebene an \(M'\) im Schnittpunkte zweier \(S_{n-1}\) bestimmt. Weiter werden die Punkte \((x)\) auf einen Unterraum \(X_{p-1}\) des \(X_{n-1}\) beschränkt. Das Bild der Paare \((x,y)\) ist eine \(M_1^{\prime}\), die \(\infty^{p-1}S_{p-1}\) der einen Schar von \(M_1\) enthält, von denen der anderen Schar aber in \(\infty^{n-1}S_{p-1}\) getroffen wird. Es gilt dann weiter eine Art Dualitätsprinzip. Zwei \(S_{pn-1}\) derselben Schar schneiden sich in einem \(S_{(2p-n)n-1}\), während zwei \(S_{(n-p)n-1}\) derselben Schar in einem \(S_{2(n-p)n-1}\) liegen. Sodann wird der Ort aller \(S_{pn-1}\) bestimmt, der zugleich der Ort aller \(p\)-mal treffenden \(S_{p-1}\) der \(M_1\) ist. Endlich ergibt sich noch, daß es in einem linearen \(\infty^{r-1}\) System von Korrelationen zwischen zwei \(S_{n-1}\infty^{r-p^2-1}\) \(p\)-fach singuläre gibt, so daß \(p\leqq\sqrt{r-1}\).
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