Zur analytischen Darstellung zweigipfliger Verteilungskurven. (Q1460687)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Zur analytischen Darstellung zweigipfliger Verteilungskurven. |
scientific article; zbMATH DE number 2598646
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Zur analytischen Darstellung zweigipfliger Verteilungskurven. |
scientific article; zbMATH DE number 2598646 |
Statements
Zur analytischen Darstellung zweigipfliger Verteilungskurven. (English)
0 references
1923
0 references
Das Gaußsche Fehlergesetz operiert bekanntlich mit einem praktisch oft ganz irrealen unbeschränkten Variationsbereich. Hier wird nun für die Fehlervariable \(x\) eine neue Variable \(\omega\) in einem endlichen Intervall \(- a \leq\omega\leq a\) eingeführt, indem \(x=\operatorname{tg}\dfrac{\pi}2\dfrac{\omega}a\) gesetzt wird. Die Verteilungsfunktion lautet dann, mit der üblichen Bedeutung von \(h\): \[ \psi(\omega)=\frac{h\sqrt{\pi}}{2a}\left(1+\operatorname{tg}^2 \frac{\pi}2\frac{\omega}a\right) e^{-h^2\operatorname{tg}^2\frac{\pi}2\frac{\omega}a}. \] Für \(\dfrac{h\sqrt{\pi}}2< 0,886227\) erhält man so selbst bei homogenem Beobachtungsmaterial eine zweigipflige symmetrische Kurve mit einem Minimum für \(\omega=0\); im Grenzfalle ergeben die drei Extrema ein einziges Maximum, das auch für größere h verbleibt, während dann die beiden Maxima des Hauptfalles imaginär werden.
0 references