Mindetale over Axel Thue, holdt i Videnskapsselskapet 21. april 1922. (Q1461031)
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scientific article; zbMATH DE number 2600162
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Mindetale over Axel Thue, holdt i Videnskapsselskapet 21. april 1922. |
scientific article; zbMATH DE number 2600162 |
Statements
Mindetale over Axel Thue, holdt i Videnskapsselskapet 21. april 1922. (English)
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1922
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Axel Thue, geb. 19. Februar 1863 zu Tönsberg in Norwegen, wurde vorgebildet auf dem Gymnasium Aars og Voss zu Kristiania, wo Elling Holst sein Lehrer in der Mathematik war. Er studierte 1883--89 auf der Universität zu Kristiania und 1889--91 in Leipzig und Berlin; wurde 1891 Adjunktstipendiat der Mathematik an der Universität zu Kristiania, 1894 Oberlehrer der Mechanik an der Technischen Schule zu Trondhjem und 1903 Professor der angewandten Mathematik an der Universität zu Kristiania; er starb am 7. März 1922. Die 47 Abhandlungen, die Thue veröffentlicht hat, behandeln eine Reihe verschiedener Gegenstände aus der Geometrie, der Mechanik und der Zahlentheorie; auch rein axiomatische Untersuchungen nehmen in seiner Produktion viel Platz ein. Alle seine Arbeiten zeugen von einer außerordentlichen Originalität und Selbständigkeit. U.~a. darf die originale und allgemeine Fassung, die er dem Prinzip der virtuellen Geschwindigkeiten gegeben hat, hervorgehoben werden. Als Forscher war er besonders tätig auf dem Gebiete der Zahlentheorie. Zu seinen wichtigsten Ergebnissen gehören die schönen Sätze, die er im Journal für die r. und ang. Mathematik (1909, 1910) veröffentlichte. Er beweist hier u.~a.: Die Gleichung \(U(x,y)=c\), wo \(c\) eine gegebene Konstante ist, während \(U\) eine in bezug auf \(x\) und \(y\) ganze homogene und irreduktible Funktion mit ganzen Koeffizienten bedeutet, besitzt nur endlich viele Lösungen in ganzen Zahlen \(x\) und \(y\), wenn der Grad von \(U\) größer als 2 ist. -- Die nachgelassenen Manuskripte Axel Thues machen eine sehr umfangreiche Sammlung aus, und man darf vielleicht hoffen, dort noch wertvolle Resultate zu finden. -- Die Gedächtnisrede enthält neben der Besprechung des wissenschaftlichen Lebenswerkes des Verstorbenen auch eine Würdigung seiner ausgezeichneten menschlichen Eigenschaften.
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