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The influence of electrically conducting material within the earth on various phenomena of terrestrial magnetism. - MaRDI portal

The influence of electrically conducting material within the earth on various phenomena of terrestrial magnetism. (Q1463115)

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scientific article; zbMATH DE number 2601935
Language Label Description Also known as
English
The influence of electrically conducting material within the earth on various phenomena of terrestrial magnetism.
scientific article; zbMATH DE number 2601935

    Statements

    The influence of electrically conducting material within the earth on various phenomena of terrestrial magnetism. (English)
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    1922
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    Im Jahre 1889 fand A. Schuster in den täglichen magnetischen Erscheinungen unzweifelhafte Spuren der Einwirkung leitender irdischer Massen, die ihrerseits durch variable äußere magnetische Felder induziert werden. Die theoretische Untersuchung unter der Annahme einer total gleichmäßig leitenden Erdsphäre wurde gleichzeitig von Lamb durchgeführt, ergab aber gewisse numerische Widersprüche gegen die Erfahrung, so daß Lamb nun die Hypothese eines inneren leitenden Kerns mit äußerer nichtleitender Hülle aufstellte. Die Theorie dieses Falles wurde 1919 von Chapman mit dem Ergebnis durchgeführt, daß die Dicke der Hülle alsdann etwa 250 km, die Leitfähigkeit des Kerns \(3,6. 10^{-13}\) c. g. s.-Einheiten betragen müßte. Die weit bessere empirische Leitfähigkeit der äußeren Wassermassen läßt nun als strengere Annäherung an die Wirklichkeit die Hypothese einer äußeren leitenden Schicht, einer darauf folgenden nichtleitenden, zuletzt eines wieder leitenden Kernes erscheinen. Die Entwicklung der allgemeinen Lösung für homogene Kugelschichten nach den partikulären Elementarlösungen des Problems (hier nach Hankelschen Funktionen rein imaginären Arguments von den Ordnungen \(n + \frac12\), die sich also elementar ausdrücken lassen) liefert bei Berücksichtigung der ersten Glieder Ansätze zu numerischer Nachprüfung. Die gewonnenen Resultate werden mit denen der Erfahrung verglichen; der Einfluß der Wassermassen erweist sich gegenüber demjenigen fester oberer Erdschichten schon theoretisch als entscheidend; es wird daher u. a. die Vermutung ausgesprochen, daß die täglichen magnetischen Variationen sich über See stärker abspielen müssen als zu Lande.
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