Wahrscheinlichkeitstheoretische Betrachtungen zum Strahlungsgesetz. (Q1463209)
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scientific article; zbMATH DE number 2602051
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Wahrscheinlichkeitstheoretische Betrachtungen zum Strahlungsgesetz. |
scientific article; zbMATH DE number 2602051 |
Statements
Wahrscheinlichkeitstheoretische Betrachtungen zum Strahlungsgesetz. (English)
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1922
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Nernst hatte auf Grund der Abweichungen der beobachteten Strahlungsintensitäten von der Planckschen Formel vorgeschlagen, diese durch ein multiplikatives Zusatzglied zu ergänzen. Auf Grund der Messungen von Rubens wird untersucht, ob dies berechtigt ist. Es werden mit Hilfe der Formeln von Planck und Nernst zwei Größen gebildet, die für alle Temperaturen konstant sein müßten. Konstruiert man mit Hilfe des jeweiligen mittleren Fehlers die zugehörigen theoretischen Fehlerkurven der Messungen dieser Größen, so ergibt sich sowohl bei der Verteilungskurve wie bei der Summenkurve eine größere Konstanz bei der nach Planck berechneten Größe. Die Konstanten der Brunsschen Reihe dienen dabei als ein Maß der Anpassung der beobachteten Verteilung an die erwartungsgemäße Gaußsche. Die Korrelationstheorie wird herangezogen, um zu zeigen, daß die Nernstsche Korrektur in die Werte, die konstant sein sollten, einen systematischen ``Gang'' hineinbringt. Alle drei Kriterien führen also zu dem übereinstimmenden Schluß, daß die Nernstsche Korrektur zu verwerfen und die Plancksche Formel vorzuziehen ist.
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