Rotierende Bezugssysteme in einer Minkowskischen Welt. (Q1463644)
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scientific article; zbMATH DE number 2603721
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Rotierende Bezugssysteme in einer Minkowskischen Welt. |
scientific article; zbMATH DE number 2603721 |
Statements
Rotierende Bezugssysteme in einer Minkowskischen Welt. (English)
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1921
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Die Minkowskische Welt ist definiert durch die Form des Linienelements \(ds^2 = dX^2 + dY^2 + dZ^2 - c^2dT^2\). In einem rotierenden Bezugssystem ist keine natürliche Raum- und Zeitmessung möglich. Der mathematische Grund ist der: Die Weltlinien eines gleichförmig rotierenden Systems sind koaxiale Schraubenlinien mit gleicher Ganghöhe; es gibt nun keinen dreidimensionalen Raum, der diese Schar zu Orthogonaltrajektorien hat. Als natürliche Uhren und Maßstäbe sind solche verstanden, die zu den betreffenden Weltpunkten aus der Lorentztransformation durch die Momentangeschwindigkeit zugeordnet sind. Der Verf. zeigt, daß man eine künstliche Raumzeitmessung einführen kann, indem man allen Punkten die in einem Punkte geltende Uhrzeit und Maßstäbe aufzwingt (durch Vermittlung eines ruhenden Beobachters). Die Maßbestimmung des Raumes ergibt sich als euklidisch. Im zweiten Teil wird angegeben, wie eine solche Uhrregulierung mittels unendlich vieler Versuche möglich wäre. Eine Uhr \(A\) wird als Normaluhr aufgestellt. Von dieser gehen die Zeitsignale auf dem kürzesten Wege, der durch Ausprobieren gefunden wird, zu den andern Orten, um dort die Uhren zu richten. Der Gang der künstlichen Uhren wird durch wiederholte Signale nach der Uhr \(A\) einreguliert. Die künstlichen Maßstäbe können auf die gewöhnliche Weise mittels der Uhr und des Lichtes als Lichtwege eingeführt werden.
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