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Vier Vorlesungen über Relativitätstheorie gehalten im Mai 1921 an der Universität Princeton. - MaRDI portal

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Vier Vorlesungen über Relativitätstheorie gehalten im Mai 1921 an der Universität Princeton. (Q1464994)

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scientific article; zbMATH DE number 2603605
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English
Vier Vorlesungen über Relativitätstheorie gehalten im Mai 1921 an der Universität Princeton.
scientific article; zbMATH DE number 2603605

    Statements

    Vier Vorlesungen über Relativitätstheorie gehalten im Mai 1921 an der Universität Princeton. (English)
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    1922
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    \textit{Erste Vorlesung.} Die Relativitätstheorie steht in enger Beziehung zu den Begriffen von Raum und Zeit. Verf. beginnt deshalb mit einer kurzen Betrachtung über den Ursprung derselben in der vorrelativistischen Physik. Dann behandelt er die euklidische Geometrie und die Transformationen, welche das Quadrat des Abstandes und das Volumen ungeändert lassen. Darauf führt er die Begriffe Vektor und Tensor ein und die Operationen mit denselben, darunter speziell die Bildung neuer Invarianten. Um Beispiele von Tensoren in der vorrelativistischen Physik zu bringen, betrachtet er die Bewegungsgleichungen eines materiellen Punktes und eines kontinuierlichen Systems, sowie die elektrodynamischen Gleichungen Maxwells. \textit{Zweite Vorlesung.} Verf. beschäftigt sich zunächst mit den Galilei-Transformationen, welche die Gestalt der Newtonschen Gleichungen ungeändert lassen, nicht aber die der Maxwell-Lorentzschen elektromagnetischen Gleichungen. Dann setzt er die Überlegungen auseinander, die ihn zu dem Prinzip von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit geführt haben. Er leitet darauf die Lorentz-Transformationen ab und zeigt, daß dieselben eine imaginäre Rotation in einem vierdimensionalen Raume bedeuten. Sodann untersucht er ihre kinematischen Konsequenzen: die Lorentz-Kontraktion und das Additionstheorem der Geschwindigkeiten. Es folgen die Invarianten der speziellen Relativitätstheorie, die Maxwellschen Gleichungen und die Beziehung zwischen Masse und Energie. Schließlich stellt Verf. die Gleichungen der Hydrodynamik als Verallgemeinerung der klassischen Gleichungen mit Hilfe des Energietensors auf. \textit{Dritte Vorlesung.} Ausgehend von der empirischen Gleichheit zwischen träger und schwerer Masse, stellt Verf. das Äquivalenzprinzip auf. Er bemerkt, daß es notwendig ist, auf die euklidische Geometrie zu verzichten, und weist auf die Analogien hin, die zwischen der allgemeinen Relativitätstheorie und der Gaußschen Flächentheorie bestehen. Sodann führt er die fundamentale Invariante (Abstand zweier Ereignisse) ein und entwickelt die allgemeine Theorie der Tensoren nach Ricci und Levi-Civita bis zu der Konstruktion des Riemannschen Tensors und der Ableitung der Gleichungen der geodätischen Linien. \textit{Vierte Vorlesung}. Verf. stellt zunächst die Gravitationsgleichungen als Verallgemeinerung der Poisson-Laplaceschen Gleichungen auf. Er gibt dafür eine genäherte Lösung und zeigt die Beziehung zur Newtonschen Gravitationstheorie. Darauf wendet er die Gravitationsgleichungen an zur Ableitung der Lichtstrahlenablenkung und zur Erklärung der wohlbekannten Anomalie des Merkurperihels. Schließlich zeigt er, wie die Maxwellschen Gleichungen sich in die Relativitätstheorie einordnen, und beschäftigt sich zuletzt mit dem kosmologischen Problem.
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