Die Einsteinsche Gravitationstheorie. Versuch einer allgemein verständlichen Darstellung der Theorie. (Q1464995)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Die Einsteinsche Gravitationstheorie. Versuch einer allgemein verständlichen Darstellung der Theorie. |
scientific article; zbMATH DE number 2603606
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Einsteinsche Gravitationstheorie. Versuch einer allgemein verständlichen Darstellung der Theorie. |
scientific article; zbMATH DE number 2603606 |
Statements
Die Einsteinsche Gravitationstheorie. Versuch einer allgemein verständlichen Darstellung der Theorie. (English)
0 references
1921
0 references
Die Mieschen Auffassungen, die auch in dieser populären Darstellung zum Ausdruck kommen, weichen erheblich von denen der übrigen Relativisten ab. Nach Mies Theorie der Materie existiert nur der Äther, d. h. der physikalische Feldraum; die Atome der Materie sind nichts weiter als kontrastreiche Inhomogenitäten innerhalb des Feldes. ``Der durchaus einfache und einheitliche Charakter des Äthers ist der Grund dafür, daß überall im Weltall dieselben Naturgesetze herrschen. Diese Einheitlichkeit in der Welt ist ein Beispiel dafür, wie sich 'Vernunft' in den Dingen zeigt. Ohne sie wäre eine Naturwissenschaft vom Weltall unmöglich.'' Eine Stütze für diese Auffassung liegt in der Gravitation. Nähert man zwei schwere Massen, so gewinnt man Energie, die aus den schweren Massen selber hervorkommt. Die Einsteinsche Theorie stellt für die Veränderungen eines materiellen Teilchens unter dem Einfluß des Gravitationsfeldes das ``Prinzip von der Relativität des Gravitationsfeldes'' auf. Der allgemeineren relativistischen Auffassung stemmt sich Mie entgegen. ``Ich glaube bestimmt sagen zu können, daß sie nicht haltbar ist, weil sie die erkenntnistheoretischen Grundlagen der Naturforschung verkennt. Es ist nicht richtig, daß die Form der Naturgesetze die einzige Norm wäre, nach welcher die Vernunft über Zulässigkeit oder Unzulässigkeit eines Weltbildes entschiede.''
0 references