Beispiele für Gleichungen ohne Affekt. (Q1465093)
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scientific article; zbMATH DE number 2605720
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Beispiele für Gleichungen ohne Affekt. |
scientific article; zbMATH DE number 2605720 |
Statements
Beispiele für Gleichungen ohne Affekt. (English)
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1920
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In Fortführung der grundlegenden Untersuchungen von M. Bauer (Math. Ann. 64, 325, 1907) über die von Kronecker sogenannten affektlosen Gleichungen, d. h. diejenigen ganzzahligen algebraischen Gleichungen, deren Galoissche Gruppe die symmetrische Permutationsgruppe ist, lehrt Verf. für jede Gradzahl \(n\) solche Gleichungen direkt hinschreiben. Ist \(p\) eine ungerade Primzahl, die der Bedingung \( \frac n2 < p < n\) genügt (für jedes \(n\) gibt es nach Tschebyscheff solche Primzahlen) und setzt man \(n = m + p\), so sind die Gleichungen \[ [x(x-2)(x-4)\dot s (x-2p+2)-p-1]x(x+2)\dot s (x+2m-2)+2p=0 \] affektlos; denn diese Eigenschaft kommt sicher allen Gleichungen zu, die, wie es für die angegebenen zutrifft, den drei Bedingungen genügen: 1. irreduzibel zu sein, 2. \(n - 2\) reelle und 2 imaginäre Wurzeln zu besitzen, 3. eine Galoische Gruppe zu haben, die einen Zyklus der Ordnung \(p\) enthält, wo \(p\) eine oberhalb \( \frac n2\) und unterhalb \(n\) gelegene Primzahl bedeutet. Ist \(n\geqq 3\) eine Primzahl, so reichen bekanntlich bereits die Bedingungen 1. und 2 für die Affektlosigkeit aus und es genügt, die einfacheren Gleichungen zu betrachten: \(x^3(x-2)(x-4) \dot s (x-2x+6)-2=0\), die der Verf. auch noch verallgemeinert. Mit Rücksicht auf die oben angegebene Bedingung 3 beweist der Verf. elementar ein bisher nur mittels der Idealtheorie von Dedekind gewonnenes Resultat, auf das sich auch Bauers Untersuchungen stützen: Es sei \(f (x)=x^n-a_1 x^{n- 1}+ a_2 x^{n-2} + a_3 x^{n-3} + \cdots +(-1)^n a_n\) ein ganzzahliges Polynom. Kennt man eine Primzahl \(p\), für die \(f (x) equiv f_1(x)\dot f_2=(x) \dot s f_k (x)\) \((\text{mod.} p)\) wird, wobei \(f_1, f_2,\dot s, f_k\) von einander verschiedene (inkongruente) Primfunktionen mod. \(p\) (d. h. ganzzahlige, mod. \(p\) irreduzible Funktionen, bei denen der Koeffizient der höchsten Potenz den Wert 1 hat) sind, so enthält die Galoissche Gruppe der Gleichung \(f (x) = 0\), falls der Grad von \(f_k(x) = 0\) gleich \(n_k\) ist, mindestens eine Permutation, die in \(k\) Zyklen der Ordnungen \(n_1, n_2,\dot s, n_k\) zerfällt.
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