Über die Integralformel der Randwertaufgaben. (Q1468186)

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scientific article; zbMATH DE number 2611788
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English
Über die Integralformel der Randwertaufgaben.
scientific article; zbMATH DE number 2611788

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    Über die Integralformel der Randwertaufgaben. (English)
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    1917
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    Sei \(T\) ein beschränktes, einfach zusammenhängendes ebenes Gebiet. Auf dem Rande \(S\) von \(T\) sei eine stetige Folge von Werten gegeben, und es möge \(u(x,y)\) diejenige in \(T+S\) stetige, in \(T\) reguläre Potentialfunktion bezeichnen, die auf \(S\) die vorgeschriebenen Werte annimmt. Der Verf. setzt voraus, daß\ \(u(x,y)\) sich in der Form \[ u(x,y)=\int_S f(\sigma)g(x,y;\sigma) \] darstellen läßt, unter \(g\) eine Ortsfunktion von \((x,y)\) in \(T\) und \(\sigma\) auf \(S\), unter \(f(\sigma)\) die Randwerte verstanden, und behauptet, daß\ dann \(g(x,y;\sigma)>0\) ist. Für stetig gekrümmte Kurven ist in der üblichen Schreibweise, \(g(x,y;\sigma)=\frac{1}{2\pi}\frac{\partial}{\partial n}G(x,y;\sigma)d\sigma\), und die Behauptung der Arbeit läuft auf den bekannten, von \textit{C. Neumann} als erstem früher bewiesenen Satz \(\frac{\partial}{\partial n}G(x,y;\sigma)>0\) hinaus. Der in der vorliegenden Arbeit gegebene neue Beweis wird durch Zurückführung ad absurdum geführt, ist aber nicht vollständig, da er die Möglichkeit, daß\ \(g(x,y;\sigma)\geqq 0\) sein könnte, außer acht läßt. Der Nachweis, daß\ \(g(x,y;\sigma)\) nicht =0 sein kann, bildet gerade die Hauptschwierigkeit bei den bisherigen Beweisen.
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