Die Abbildung einer bewegten Ebene durch eine photographische Kammer mit Schlitzverschluß. (Q1468701)
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scientific article; zbMATH DE number 2612492
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Abbildung einer bewegten Ebene durch eine photographische Kammer mit Schlitzverschluß. |
scientific article; zbMATH DE number 2612492 |
Statements
Die Abbildung einer bewegten Ebene durch eine photographische Kammer mit Schlitzverschluß. (English)
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1918
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Die Abbildung einer Ebene durch eine photographische Kammer, welche der Ebene gegenüber in Bewegung ist, zeigt bei Anwendung eines Schlitzverfahrens Abweichungen von der zentralperspektivischen Abbildung durch die ruhende Kammer. Eine in der unendlich kleinen Zeit \(dt\) vor sich gehende Änderung der gegenseitigen Lage von Objekt und Kammer bringt eine infinitesimale projektive Transformation \(d{\mathfrak U}\) des Bildes hervor. Weil jedoch das ganze Bild gleichzeitig entsteht, sondern dadurch, daß ein schmaler Schlitz mit beträchtlicher Geschwindigkeit über die Platte wandert, kommt den Punkten eines jeden durch gleichzeitige Belichtung entstandenen Bildstreifens eine Verschiebung \(d{\mathfrak U}\) zu, deren Betrag von dem durch \(dt\) bestimmten Zeitpunkt der Belichtung abhängt. Diese ``Schlitzverschluß-Verzerrung'' zerfällt in einen projektiven und einen nicht-projektiven Teil, deren Größenordnung und deren Abhängigkeit von den 6 Komponenten der Bewegung untersucht wird. Der projektive Teil der Verzerrung hat eine Fälschung der Orientierung der Aufnahme zur Folge, der nichtprojektive Teil bewirkt die Abbildung der Geraden der Ebene in Kegelschnitte, im allgemeinen in Hyperbeln. Von der Breite des Schlitzes abhängig ist außerdem die Unschärfe des Bildes, die durch eine projektive Verschiebung der Bildpunkte entsteht. (V 5 A.)
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