Tragflügeltheorie. I. (Q1472115)
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scientific article; zbMATH DE number 2614694
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Tragflügeltheorie. I. |
scientific article; zbMATH DE number 2614694 |
Statements
Tragflügeltheorie. I. (English)
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1918
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In der vorliegenden Abhandlung wird mit der Veröffentlichung grundlegender, bis auf das Jahr 1910 zurückreichender Untersuchungen des Verf. begonnen. Das ebene Problem des Tragflügels in einer reibungslosen Flüssigkeit ist seit längerer Zeit für einige Klassen von einfachen Querschnittsformen gelöst. Die Erzeugung des Auftriebes ist an das Vorhandensein einer Zirkulation der Strömung um die Tragfläche herum geknüpft (\textit{Lanchester, Kutta, Joukowski}). Dabei handelt es sich um eine Potentialbewegung. Will man das räumliche Problem eines ``endlich langen Tragflügels'' behandeln, so kommt man demgegenüber ohne Wirbel in der Flüssigkeit nicht mehr aus. Der Verf. ersetzt feste, in der Flüssigkeit bewegte Körper durch fiktive Wirbelsysteme, durch deren Wirkung die Strömung außerhalb der Körper dieselbe bleibt, wie bei Anwesenheit dieser. In der Praxis wird das Wirbelsystem ``passend angenommen'' und die zugehörige Körperform hinterher berechnet. Es gelingt, sich den üblichen Tragflächenformen anzunähern. Für die Theorie des Verf. ist der Gedanke wesentlich, daß\ die klassische Hydrodynamik reibungsloser Flüssigkeiten als Grenzfall der Dynamik von Flüssigkeiten sehr kleiner Reibung aufzufassen ist, weshalb z. B. an Zusammenflußlinien (Linien, längs deren zwei vorher durch den Körper getrennte Strömungen zusammentreffen) Wirbelschichten entspringen können. Wegen der Einzelheiten muß\ auf die Originalarbeit verwiesen werden.
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