Sur le flambement des tiges cylindriques. (Q1475209)
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scientific article; zbMATH DE number 2618353
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Sur le flambement des tiges cylindriques. |
scientific article; zbMATH DE number 2618353 |
Statements
Sur le flambement des tiges cylindriques. (English)
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1915
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``Unter ``flambement'' versteht man in der Theorie vom Widerstand der Materialien die plötzliche Deformation, die unter der Einwirkung der Belastung bei einem zu schlanken Stabe oder einer zu dünnen Platte eintritt, bevor noch die Elastizitätsgrenze erreicht ist. Der einfachste Fall ist der eines geraden oder krummen Stabes, der in bezug auf eine durch seine mittlere Faser gehende Ebene symmetrisch ist und von Kräften beansprucht wird, welche dieselbe Symmetrieebene haben. In einem solchen Falle setzt das ``flambement'', wie schon vordem \textit{M. Lévy} angegeben hat, voraus, daß\ die mittlere Faser mit der Seilkurve der äußeren Kräfte zusammenfällt; sonst würde die Deformation fortschreiten. Das ``flambement'' bekundet einen Zustand instabilen Gleichgewichtes; wie soll man nun seine Existenz mit der Stabilität des Gleichgewichtes vereinigen, die den festen Körpern allgemein zugeschrieben wird, falls bei ihnen die Elastizitätsgrenze nicht überschritten ist? Dies aufzuklären ist der Zweck, unter Beschränkung auf den zylindrischen oder prismatischen Stab.'' Bei der theoretischen Untersuchung zeigt sich, daß\ das Prinzip der Superposition auf die Kräfte, welche die Oberflächenelemente beanspruchen, nicht mehr anwendbar ist.
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