Die Relativitätstheorie. Die Kultur der Gegenwart, hrsg. von \textit{Paul Hinneberg}. Dritter Teil, dritte Abteilung, erster Band: Physik, unter Redaktion von \textit{E. Warburg}. (Q1475448)
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scientific article; zbMATH DE number 2618636
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Die Relativitätstheorie. Die Kultur der Gegenwart, hrsg. von \textit{Paul Hinneberg}. Dritter Teil, dritte Abteilung, erster Band: Physik, unter Redaktion von \textit{E. Warburg}. |
scientific article; zbMATH DE number 2618636 |
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Die Relativitätstheorie. Die Kultur der Gegenwart, hrsg. von \textit{Paul Hinneberg}. Dritter Teil, dritte Abteilung, erster Band: Physik, unter Redaktion von \textit{E. Warburg}. (English)
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1915
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Von der Frage ausgehend, ob der Lichtäther an den Bewegungen der Materie teilnimmt, bespricht der Verf. den \textit{Fizeau}-Versuch und die Theorie des ruhenden Äthers von \textit{H. A. Lorentz}, um damit den Übergang zum ``Relativitätsprinzip'' zu gewinnen. Das Trägheitsgesetz von \textit{Galilei} liefert ihm dieses Prinzip, und die Theorie von \textit{H. A. Lorentz} das Prinzip von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit. Die Erdbewegung und die Auffassung vom ruhenden Lichtäther werden dieser Theorie zufolge durch das Experiment von \textit{Michelson} mit negativem Ausgange geprüft. Dadurch entsteht die Auffassung, daß\ der Relativbewegung der Erde (ohne die von \textit{H. A. Lorentz} und \textit{Fitzgerald} vorgeschlagene Hypothese der Verkürzung des bewegten Gegenstandes) keinerlei Realität zukomme, d. h. daß\ es prinzipiell unmöglich sei, eine derartige Relativbewegung nachzuweisen, oder aber es gelte der Grundgedanke der Relativitätstheorie, daß\ das Relativitätsprinzip allgemein und streng sei, die Ätherhypothese sei unzulänglich. Die physikalische Bedeutung der Zeitangaben zieht die Relativität der Zeit nach sich, und daraus wird die Verkürzung bewegter Körper in der Bewegungsrichtung gefolgert, der Gang bewegter Uhren erörtert. Der heuristische Wert der Relativitätstheorie wird hervorgehoben und einige Leistungen der Relativitätstheorie werden angeführt, als wichtigstes Ergebnis eine Beziehung zwischen der trägen Masse physikalischer Systeme und ihrem Energieinhalte. \textit{Minkowskis} mathematische Behandlung der Relativitätstheorie wird als förderlich für sie kurz gestreift: ``Der Verf. ist der Ansicht, daß\ die Relativitätstheorie noch einer Verallgemeinerung in dem Sinne bedarf, daß\ das Prinzip von der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit fallen zu lassen ist. Nach dieser Meinung ist jenes Prinzip nur für Gebiete vom praktisch konstantem Gravitationspotential aufrechtzuerhalten.'' In dieser Richtung bewegen sich ja seine jüngst veröffentlichten Arbeiten.
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