Bemerkungen zu der \textit{Einstein}schen Gravitationstheorie. (Q1475464)
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scientific article; zbMATH DE number 2618655
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Bemerkungen zu der \textit{Einstein}schen Gravitationstheorie. |
scientific article; zbMATH DE number 2618655 |
Statements
Bemerkungen zu der \textit{Einstein}schen Gravitationstheorie. (English)
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1914
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Die Bemerkungen beziehen sich auf die in den F. d. M. 44, 770 (JFM 44.0770.*), 1913 angezeigte Schrift ``Entwurf einer verallgemeinerten Relativitätstheorie und einer Theorie der Gravitation''. Ein oberflächlicher Leser könnte leicht zu der falschen Ansicht geführt werden, daß\ es sich um einen Bruch mit der bisherigen Relativitätstheorie handle. ``Es ist deswegen jedenfalls nicht ohne Interesse, wenn ich in folgendem mit Hilfe der Methoden, die ich kürzlich in einer größeren Arbeit über die Theorie der Materie im strengsten Anschluß\ an die \textit{Minkowski}sche Auffassung des Relativitätsprinzips entwickelt habe, eine allgemeine Theorie der Gravitation mit Tensorpotential aufstelle, die die \textit{Einstein}sche Theorie als einen Spezialfall in sich schließt.'' 1 Einleitung. 2. Allgemeine Theorie der Gravitation mit einem Tensorpotential. 3. Unmöglichkeit der Identität von schwerer und träger Masse. 4. Spezielle Annahmen der \textit{Einstein}schen Theorie. 5. Die Grundgleichungen der \textit{Einstein}schen Theorie. 6. Der Energietensor. 7. Satz von der Relativität des Gravitationspotentials. 8. Gleichheit der trägen und der schweren Masse abgeschlossener Systeme in den Theorien von \textit{Einstein} und \textit{Mie}. 9. Innerer Widerspruch in den \textit{Einstein}schen Nebenannahmen. 10. Anhang: Die beiden Gravitationstheorien von \textit{Nordström}. 11. Schluß: Zusammenfassung. 1. ``Die Verallgemeinerung des Relativitätsprinzips, die in der \textit{Einstein}schen Arbeit erreicht worden ist, bezieht sich nur auf lineare Transformationen, hat also mit beschleunigten Bewegungen gar nichts zu tun. Ich habe in der vorliegenden Untersuchung nachgewiesen, daß\ diese ``Verallgemeinerung'' weiter nichts bedeutet, als daß\ außer der Relativität der Bewegungen noch eine Relativität des Gravitationspotentials existiert. Diese zweite Relativität gilt auch in meiner Theorie und zwar ist sie hier mit äußerst einfachen Mittel erreicht.'' 2. ``Die Äquivalenzhypothese scheint mir schon aus dem Grunde hinfällig zu werden, weil von einer Identität der trägen und der schweren Masse in der \textit{Einstein}schen Theorie gar nicht die Rede sein kann. Allerdings wird durch die Einführung einiger Nebenannahmen der Satz gewonnen, daß\ die schwere und die träge Masse abgeschlossener Systeme einander streng proportional sind. Aber dieser Satz ist keineswegs, wie es nach der Äquivalenzhypothese sein müßte, eine Folge der Transformationseigenschaften der Grundgleichungen; er würde ebenso gut in meiner Theorie gelten, wenn man die eben erwähnten Nebenannahmen auch in ihr einführen wollte. Es hat sich weiter gezeigt, daß\ diese Nebenannahmen einen inneren Widerspruch enthalten, und somit ist der Satz von der Gleichheit der beiden Massen auch in der bescheidenen Fassung, die er schließlich bekommen bar, nicht zu halten.''
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