Études sur \textit{Léonard de Vinci}. Troisième partie. Les precurseurs parisiens de Galileo. (Q1475665)
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scientific article; zbMATH DE number 2619897
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Études sur \textit{Léonard de Vinci}. Troisième partie. Les precurseurs parisiens de Galileo. |
scientific article; zbMATH DE number 2619897 |
Statements
Études sur \textit{Léonard de Vinci}. Troisième partie. Les precurseurs parisiens de Galileo. (English)
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1913
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Das Buch selbst hat der Schriftleitung nicht vorgelegen, sondern nur der Brief, den \textit{Duhem} bei der Überreichung an die Accademia dei Lincei dem Präsidenten dieser Akademie gesandt hat. Dieser Brief enthält eine gedrängte Übersicht über die in dem Buche gewonnenen Ergebnisse. Drei Vorläufer von \textit{Galilei} aus der Pariser Schule des vierzehnten Jahrhunderts werden als Vertreter der neuen Anschauungen der Mechanik genannt, die im völligen Gegensatz zu den Peripatetikern stehen: \textit{Jean Buridan, Albertus Saxonicus, Nicole Oresme}. Der erstere spricht das Trägheitsgesetz aus. Er gibt ihm eine Form, die \textit{Galilei} unberührt bestehen läßt und deren Schärfe \textit{Descartes} erst erhöht. ``Wer ein Geschoß schleudert, verleiht ihm einen Impetus; dieser Impetus würde in dem Körper konstant bleiben, wenn die Schwere dieses Körpers und der Widerstand des Mediums ihn nicht unaufhörlich schwächten. Dieser Impetus ist das Produkt aus der Masse des Körpers, die \textit{Buridan} so definiert, wie \textit{Newton} es später tut, und aus einer wachsenden Funktion der Geschwindigkeit''. \dots ``Von diesem Trägheitsgesetz macht \textit{Buridan} die Anwendung auf die Bahnen der Himmelskörper: zufolge dieses Gesetzes behalten diese unbeschränkt die Bewegung, die ihnen im Augenblicke der Schöpfung durch den anfänglichen Knips erteilt war. \dots Zum ersten Male hörte man auf, die Bewegung der Gestirne der Einwirkung von Geisterwesen zuzuschreiben, von Denkwesen, die von der Materie getrennt sind.'' Die beiden anderen genannten Gelehrten führen die \textit{Buridan}sche Dynamik noch weiter fort; besonders kommt \textit{Albertus Saxonicus} schon den Fallgesetzen sehr nahe; er schwankt zwischen \(v= cs\) und \(v= ct\). Diese Dynamik enthält im wesentlichen ``die Prinzipien, die dazu berufen waren, von \textit{Galilei} und von \textit{Descartes} eine scharfe mathematische Gestalt und die experimentelle Bestätigung zu erhalten''.
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