Problèmes d'analyse mathématique. (Q1476661)
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scientific article; zbMATH DE number 2621246
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Problèmes d'analyse mathématique. |
scientific article; zbMATH DE number 2621246 |
Statements
Problèmes d'analyse mathématique. (English)
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1913
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Der Verf. des ``Traité de mathématiques générales'' (F. d. M. 39, 342 (JFM 39.0342.*), 1908) und der ``Problèmes et exercices de mathématiques générales'' (F. d. M. 40, 328 (JFM 40.0328.*), 1909) liefert jetzt nach der Art des letzteren Buches eine Sammlung von 278 Aufgaben aus der Analysis. In dem ersten Teil des Bandes sind die gestellten Aufgaben dem Wortlaute nach abgedruckt (S. 1-66) unter Hinzufügung des Ortes und der Zeit, wo sie als Prüfungsaufgaben vorgelegt worden sind. Dann folgen im zweiten Teil die ausführlich entwickelten Lösungen. Sachlich geordnet sind die Aufgaben auf die folgenden Kapitel verteilt: I. Quadraturen. II. Vielfache Integrale, Oberflächen-, Körperinhalte. III. Analytische Funktionen, krummlinige Integrale. IV. Differentialgleichungen. V. Ebene Kurven. VI. Kurven und Oberflächen. VII. Asymptotische Linien, Krümmungslinien. VIII. Geradlinige Oberflächen. IX. Partielle Differentialgleichungen. X. Geometrische Anwendungen der partiellen Differentialgleichungen. XI. Totale Differentiale. XII. Elliptische Funktionen. Wer den Teil der Nouvelles Annales de mathématiques verfolgt, in welchem die Prüfungsaufgaben mitgeteilt und oft von bedeutenden Mathematikern ihre Lösungen veröffentlicht werden, wird wissen, mit welchem Geschick die Fragen gestellt sind, und welche Kenntnisse der Bearbeiter in der Lösung entfalten kann. Daher braucht man sich nicht zu wundern, daß die von \textit{Fabry} im zweiten Teil entwickelten Lösungen einen auf den ersten Blick recht groß erscheinenden Raum einnehmen. Bei näherem Zusehen zeigt es sich, daß durchaus knappe Darstellung angestrebt ist, daß aber manche einzelne Lösung mit der zugehörigen Diskussion einen in sich abgerundeten Aufsatz bildet, der einen selbständigen Wert hat. Wenn deutsche Kandidaten solche Fragen in der Klausur bearbeiten müßten, würde nach der Art ihrer Ausbildung die Mehrzahl versagen. Die Abrichtung auf die Lösung von Aufgaben für die Prüfungen ist in Frankreich offenbar besser als bei uns. \textit{Weierstraß} sagt, daß nach unserer Methode des Hochschulunterrichts eine intensivere Bildung erzielt wird. Wir wollen aber nicht verfehlen, solche Vorbilder, wie sie uns in der vorliegenden Sammlung entgegengehalten werden, zur Nachahmung unseren Studenten und auch zur reiflichen Überlegung unseren Hochschullehrern zu empfehlen.
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