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La construction de \textit{Weierstrass} et l'existence de l'extremum dans le problème isopérimétrique. - MaRDI portal

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La construction de \textit{Weierstrass} et l'existence de l'extremum dans le problème isopérimétrique. (Q1476962)

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scientific article; zbMATH DE number 2621596
Language Label Description Also known as
English
La construction de \textit{Weierstrass} et l'existence de l'extremum dans le problème isopérimétrique.
scientific article; zbMATH DE number 2621596

    Statements

    La construction de \textit{Weierstrass} et l'existence de l'extremum dans le problème isopérimétrique. (English)
    0 references
    1913
    0 references
    Während für das einfachste Problem der Variationsrechnung die Frage nach der Existenz eines absoluten Extremums in weitem Umfange geklärt ist, ist dies für isoperimetrische Probleme bisher nicht der Fall. Anknüpfend an eine frühere Arbeit (F. d. M. 38, 404 (JFM 38.0404.*), 1907), behandelt der Verf. diese Fragen für isoperimetrische Probleme folgender Form. In dem einen Integrale \(I = \int f(x, y, x', y')dt\) ist der Integrand sowie die zugehörige \(E\)-Funktion positiv-definit, das andere Integral hat die Form: \(J = \int P(x,y)dx+Q(x,y)dy\), und im weiteren Verlauf der Untersuchung wird noch vorausgesetzt, es sei \(M =\frac{\partial P}{\partial x}\) von einerlei Zeichen. Es wird verlangt, zwei hinlänglich nahe Punkte \(A\) und \(B\) durch eine Extremale des isoperimetrischen Problems zu verbinden, auf der sei es \(I\), sei es \(J\) vorgeschriebene, hinlänglich kleine Werte hat (erste oder zweite Konstruktion). Die Überlegungen beruhen auf der Tatsache, daß die Extremalen (im Sinne des freien Extremes) von \(I-lJ\) für große \(| l|\) der Indikatrix von \(I\) ähnlich werden, in positivem oder negativem Sinne durchlaufen, je nach dem Zeichen von \(l\). Eine solche Extremale kann durch den Winkel \(\vartheta\) ihrer Tangente mit der \(x\)-Achse eindeutig als Parameter ausgedrückt werden, und für den zum Punkte \(\vartheta_0\) im Sinne des freien Extrems von \(IlJ\) konjugierten Punkt ist \(\vartheta=\vartheta_0\) nahe gleich \(\pi\), für den im Sinne unseres isoperimetrischen Problemes konjugierten Punkt ist \(\vartheta-\vartheta_0\) nahe gleich \(2\pi\). Es bezeichne noch \(I_0\) das absolute Minimum von \(I\) zwischen \(A\) und \(B\). Sind \(A\) und \(B\) hinlänglich nahe, so sind die erste und die zweite Konstruktion ausführbar durch eine Extremale, auf der es keinen konjugierten Punkt im Sinne des freien Extrems von \(I-lJ\) gibt, wenn für die vorgeschriebenen Integralwerte \(\frac{I}{I_0}\) hinlänglich wenig von 1 oder \(\frac{| J|}{I^2_0}\) hinlänglich wenig von 0 verschieden ist. Sind \(\varepsilon\) und \(\eta\) beliebige positive Zahlen, so sind die beiden Konstruktionen für hinlänglich nahe Punkte \(A\), \(B\) ausführbar durch Extremalen, auf denen \(\vartheta-\vartheta_0 < 2\pi-\varepsilon\) bleibt (die also keinen konjugierten Punkt im Sinne des isoperimetrischen Problems enthalten), wenn \(I < \frac{A\overline B}{\eta}\,\), \(J < \frac{\overline {AB}^2}{\eta}\) ist, und zwar gibt es bei der ersten Konstruktion zwei Extremalen (eine mit positivem, eine mit negativem \(l\)), bei der zweiten Konstruktion nur eine. Endlich läßt sich ganz allgemein die Lösbarkeit jeder der beiden Konstruktionen durch mindestens eine Extremale dartun, wenn nur \(A\) und \(B\) hinlänglich nahe, \(I\) und \(| J|\) \ hinlänglich klein sind. Nachdem so die Möglichkeit der \textit{Weierstraß}schen Konstruktion im Kleinen dargetan ist, kann nach einer bekannten Methode die Existenz des absoluten Extrems im Großen dargetan werden.
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