Über ein gewisses Integral und eine einfache Darstellung der Kugelfunktionen erster Art. (Q1477165)
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scientific article; zbMATH DE number 2621848
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Über ein gewisses Integral und eine einfache Darstellung der Kugelfunktionen erster Art. |
scientific article; zbMATH DE number 2621848 |
Statements
Über ein gewisses Integral und eine einfache Darstellung der Kugelfunktionen erster Art. (English)
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1913
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Der Verf. geht von der Frage aus, welche Beziehung zwischen den Koeffizienten \(a,b,c\) und dem (positiven und ganzzahligen) Exponenten \(m\) bestehen muß, damit das Integral \[ G_m=\int\;\frac{x^m dx}{\sqrt{ax^2+2b x+c}} \] rein algebraisch sei. Da \(G_m\) sich mittels der bekannten Formel \[ (1)\qquad G_m = (A_0 x^{m-1} + A_1 x^{m-2} +\cdots + A_{m-1})\sqrt{ax^2 + 2bx + c} +A_mG_0 \] auf das Integral \(G_0\) zurückführen läßt, so kommt die obige Frage auf die andere hinaus, wann in (1) \(A_m\) verschwindet. Nun liefert die Gleichung (1) durch Differentiation und Multiplikation mit \(\sqrt{ax^3+ 2b x + c}\) die zur Bestimmung der Koeffizienten \(A_0, A_1,\dots,A_m\) erforderlichen Gleichungen, und daraus ergibt sich \((-1)^m m! a^mA_m\) in Form einer Determinante \(m\)-ter Ordnung \(D_m\), in der alle Elemente gleich Null sind mit Ausnahme der Hauptdiagonale und der zu dieser oben und unten parallelen Reihen. Bei der Berechnung von \(D_m\) mit Hülfe der Unterdeterminanten gelangt man dann zu einer Rekursionsformel zwischen \(D_m, D_{m-1}\) und \(D_{m-2}\), und diese Rekursionsformel läßt sich auf die der Kugelfunktionen \(P_n(x)\) zurückführen. So ergibt sich als Hauptresultat: Die Bedingung, daß das Integral \(G_m\) rein algebraisch ist, kann im Falle \(ac\neq 0\), \(b\neq 0\) als eine Gleichung für \(b^2: ac = z^2\) aufgefaßt werden, die für gerade \(m\) mit der Gleichung \(P_m(z) = 0\) identisch ist, für ungerade \(m\) nach Absonderung des Faktors \(b\) mit \(\frac1z\, P_m(z) = 0\). Somit kann \(G_m\) für \(abc\neq 0\) nur dann rein algebraisch werden, wenn \(a\) und \(c\) gleiche Zeichen haben und \(b^2 < ac\) ist; und es gibt \(\frac m2\), resp. \(\frac{m-1}{2}\) verschiedene Werte von \(b^2: ac\), die obiger Gleichung (1), darin \(A_m = 0\) gesetzt, genügen. Aus der Determinante für \(A_m\) folgt ferner, daß \(m ! P_m(z)\) gleich einer Determinante ist, deren Hauptdiagonale durch die Elemente \(z, 3z, 5z,\dots, (2m -1)z\) gebildet wird, während in der nächsten oberen und der nächsten unteren, zur Hauptdiagonale parallelen Reihe \(1, 2,\dots, m-1\) auftreten, alle übrigen Elemente aber gleich Null sind. Diese, wie es scheint, neue Darstellung der Kugelfunktionen in Determinantenform ist einfacher als die bisher bekannten analogen Darstellungen.
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