Grundlagen einer Theorie der Materie. (Dritte Mitteilung, Schluß). (Q1478216)
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scientific article; zbMATH DE number 2623199
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Grundlagen einer Theorie der Materie. (Dritte Mitteilung, Schluß). |
scientific article; zbMATH DE number 2623199 |
Statements
Grundlagen einer Theorie der Materie. (Dritte Mitteilung, Schluß). (English)
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1913
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Über die beiden ersten Mitteilungen ist F. d. M. 43, 910 (JFM 43.0910.*), 1912, berichtet worden. Die vorliegende Schlußmitteilung umfaßt die Kapitel: III. Kraft und träge Masse. IV. Das Problem des Wirkungsquantums. V. Die Gravitation. Wegen der Unmöglichkeit, dem Verf. in seinen mathematischen Entwicklungen und kritischen Betrachtungen gerecht zu werden, müssen wir uns damit begnügen, aus den Schlußbemerkungen der höchst bedeutsamen Arbeit die Hauptstellen herzusetzen. ``Die Gravitation, deren experimentelle Erforschung vorzubereiten das Hauptziel war, zeigt sich nach wie vor gleich spröde. Die Theorie der Gravitation hat sich zwar vollständig durchführen lassen in der Weise, daß\ sie sowohl mit dem Relativitätsprinzip wie auch mit allen bisher von der Gravitation bekannten Erfahrungstatsachen im Einklang ist, sie ergibt auch zwei neue Resultate, die auf den ersten Blick äußerst interessant erscheinen. Aber bei genauerer Betrachtung zeigt sich, daß\ diese theoretischen Resultate gar keine Aussichten fur ein erfolgreiches Experiment geben. Das erste Resultat ist, daß\ das Verhältnis von schwerer Masse zu träger Masse von der Temperatur abhängt, und daß\ die Abhängigkeit der Temperatur bei Körpern von kleinem Atomgewicht sehr viel stärker ist als bei Körpern von großem Atomgewicht. Da die Unterschiede, welche die Theorie für die Schwerebeschleunigung verschiedener Stoffe vorhersehen läßt, von der Größenordnung \(10^{-12}\) bis \(10^{-11}\) sind, läßt sich experimentell nichts damit anfangen. Das zweite Resultat ist, daß\ es im Äther Longitudinaiwellen geben muß, nach denen zu suchen es sich vielleicht lohnte. Von den uns bekannten Prozessen kommen die Schwingungen der Atome und Elektronen in Betracht, die zugleich mit dem Licht auch die longitudinalen Schwerewellen liefern müssen. Indessen steht ihre Intensität zu der der Lichtwellen bei Elektronenschwingungen jeder Frequenz ungefähr im Verhältnis \(1 : 8,3 . 10^{42},\) und wir müssen es deshalb für ganz ausgeschlossen halten, daß\ es irgendein Reagens gibt, das auf sie anspricht. Es läßt sich also kein Weg angeben, auf welchem man nach den an sich jedenfalls höchst interessanten Longitudinalwellen suchen könnte.'' ``In etwas lockerem Zusammenhang mit der übrigen Theorie steht die von mir in den Abschnitten 31 bis 36 dargelegte Auffassung von den Wirkungsquanten und von dem Licht der Bandenspektren. Diese Auffassung ist sehr vage und hypothesenreich; trotzdem glaube ich, daß\ man einige Konsequenzen daraus ziehen könnte, die zu neuen spektroskopischen Untersuchungen Anlaß\ geben müßten.''
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