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Zur Theorie der anomalen Dispersion im Gebiete der langwelligen elektrischen Strahlung. - MaRDI portal

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Zur Theorie der anomalen Dispersion im Gebiete der langwelligen elektrischen Strahlung. (Q1478409)

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scientific article; zbMATH DE number 2623417
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English
Zur Theorie der anomalen Dispersion im Gebiete der langwelligen elektrischen Strahlung.
scientific article; zbMATH DE number 2623417

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    Zur Theorie der anomalen Dispersion im Gebiete der langwelligen elektrischen Strahlung. (English)
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    1913
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    Die Kurve, die den Brechungsexponenten als Funktion der Schwingungszahl darstellt, weist bei manchen Stoffen, wie z. B. Wasser und Alkohol, manche Eigentümlichkeiten auf. Sie zeigt nämlich a) im Mittel eine stetige Abnahme des Brechungsexponenten mit zunehmender Schwingungszahl von einem recht hohen, der statischen Dielektrizitätskonstante entsprechenden Wert bis zu einem nicht viel von 1 verschiedenen Werte, welcher der Größenordnung nach mit dem optischen Brechungsindex übereinstimmen dürfte. Darüber aber lagern sich b) sekundäre Maxima, die, wie es scheint, für den Verlauf der Absorptionskurve erst an zweiter Stelle verantwortlich gemacht werden können. Insbesondere scheint die charakteristische, unter a) genannte Dispersion stets bei den Substanzen aufzutreten, bei denen aus der Temperaturabhängigkeit der Dielektrizitätskonstante auf die Existenz von festen, unveränderlichen, elektrischen Momenten im Innern des Moleküls geschlossen werden muß. In der vorliegenden Abhandlung wird gezeigt, wie die unter a) aufgeführte Eigentümlichkeit unter Zugrundelegung jener Momentenhypothese erklärt werden kann. Am Schluß\ bemerkt der Verf. : ``Wenn auch das Resultat der obigen Überlegungen in quantitativer Hinsicht Verbesserungen bedarf, so glauben wir doch die wesentlichen Eigenschaften der anomalen Dispersion und Absorption im elektrischen Spektrum, sowohl was ihren Verlauf, wie auch ihre Temperaturabhängigkeit betrifft, durch Zugrundelegung der Hypothese der konstanten Momente einer allem Anscheine nach berechtigten theoretischen Bearbeitung fähig gemacht zu haben.''
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