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Zu \textit{G. Jaumanns} elektromagnetischer Theorie für bewegte Medien. - MaRDI portal

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Zu \textit{G. Jaumanns} elektromagnetischer Theorie für bewegte Medien. (Q1478545)

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scientific article; zbMATH DE number 2623555
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English
Zu \textit{G. Jaumanns} elektromagnetischer Theorie für bewegte Medien.
scientific article; zbMATH DE number 2623555

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    Zu \textit{G. Jaumanns} elektromagnetischer Theorie für bewegte Medien. (English)
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    1913
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    Um sowohl den \textit{Michelson}schen Versuch, wie auch die Aberration zu erklären, bedarf die \textit{Jaumann}sche Theorie des Prinzipes der wechselnden Grenzschalen, das sich allgemein so aussprechen läßt: Die Theorie liefert nur die Differentialgleichungen; um aus ihnen eine spezielle Erscheinung voraussagen zu können, muß\ außer den Anfangs- und Randwerten auch noch das jeweilige Bezugssystem vorgegeben werden. Der Verf. versucht die Theorie so umzugestalten, daß\ dieses bedenkliche Prinzip vermieden, gleichzeitig aber auch alle Schwierigkeiten ausgeschieden werden, in welche die \textit{Jaumann}sche Theorie in der Elektrodynamik dadurch gerät, daß\ sie den Einfluß\ der Bewegung auf elektromagnetische Vorgänge ausschließlich in der Definition des Mediums sucht. Der Versuch gelingt durch Anschluß\ der weit umfassenderen \textit{Jaumann}schen Gleichungen an die speziellen elektromagnetischen Theorien von \textit{H. Hertz} und von \textit{E. Cohn}. Im wesentlichen bewirken zwei Änderungen den Anschluß: Erstens werden in den eigentlichen elektromagnetischen Gleichungen \textit{Jaumanns} lokale Fluxionen durch totale ersetzt; dies gibt den Anschluß\ an \textit{Hertz}. Zweitens wird noch der \textit{Hamilton}sche Operator \(\nabla\) in den elektromagnetischen und stofflichen Derivationen durch einen erweiterten Operator \(\nabla' = \nabla +\frac 1{c_0^2} \frac d{dt} ({\mathfrak v})\) ersetzt; dies gibt den Anschluß\ an \textit{Cohn}. Die so gewonnene neue Form der Theorie steht ohne Verwendung wechselnder Grenzschalen mit allen einschlägigen Erfahrungen in Übereinstimmung. Sie umfaßt die ganze Elektrodynamik, einschließlich \textit{Wilson}schen Versuch, \textit{Röntgen} - Strom und \textit{Eichenwald}schen Versuch, erklärt überdies, wie die ursprüngliche Form, Reibungs- und Piezoelektrisierung und beherrscht das ganze Gebiet der Strahlungsschwingungen, Aberration, \textit{Doppler} effekt, \textit{Fizeau}sche Mitführung des Lichtes, natürlich unter Mitberücksichtigung der Dispersion, Kathoden- und Kanalstrahlen usw. Wenn der Verf. trotz dieser Erfolge die neue Form der Theorie nur neben und nicht über die ursprüngliche Form stellt, so ist dafür die bestechende Natürlichkeit und Durchsichtigkeit der letzteren maßgebend, die von der neuen Form nicht annähernd erreicht wird. Das letzte Kapitel erörtert schließlich einen zurzeit nicht restlos durchführbaren Ansatz, der den Vorteil hätte, die Einführung einer der \textit{Cohn}schen Theorie eigentümlichen Ortszeit im wesentlichen zu vermeiden.
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