Über Elektrizitätsleitung durch freie Elektronen und Träger. (Q1478559)
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scientific article; zbMATH DE number 2623567
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Über Elektrizitätsleitung durch freie Elektronen und Träger. |
scientific article; zbMATH DE number 2623567 |
Statements
Über Elektrizitätsleitung durch freie Elektronen und Träger. (English)
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1913
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Der Zweck der Arbeit ist, die in bezug auf die Elektronenbewegungen vorhandenen Möglichkeiten quantitativ zu behandeln und auf ihre Folgen hin zu untersuchen, um sie exakt mit der Erfahrung vergleichen zu können. Die Entwicklungen beziehen sich in der Hautpsache auf den gasförmigen Aggregatzustand; doch scheint die Anwendung auf feste Metalle und auch auf andere Fälle nicht fernliegend. In dem ersten Teil werden die Gleichungen entwickelt, welche die verschiedenen, bei elektrischen Wanderungen möglich erscheinenden Fälle zu berechnen erlauben. Dabei kommen auch die benutzten Erfahrungen zur Sprache, besonders Absorption und Reflexion von Kathodenstrahlen betreffend, und deren Beziehungen zu der Frage nach den Fernkräften zwischen Elektronen und Molekeln. Dadurch, daß\ Grenzen für die ungeordnete Geschwindigkeit der freien Elektronen sich ergeben, wird die Anwendung der Gleichungen auf die \textit{Bunsen} flamme, den bestuntersuchten Fall von Elektrizitätsleitung durch freie Elektronen, möglich. In der Fortsetzung werden die gewonnenen Gleichungen systematisch auf spezielle Fälle der Elektrizitätsleitung angewandt. Die Untersuchung der Energieverhältnisse der dabei gefundenen Elektronenbewegungen zeigt, daß\ die quasielastischen Stöße der Gastheorie, welche man gewöhnlich auch auf das Zusammenwirken von Molekeln mit Elektronen angewandt hat, eines Ersatzes bedürfen durch andere Austauschmittel der Energie, wofür die Energiequanten der Strahlung sich geeignet zeigen. Metallflammen, positive Strahlen und leste Metalle werden soweit betrachtet, als es im Zusammenhange mit den neu gewonnenen Anschauungen unmittelbar sich ergibt. Als Hauptresultat der Arbeit sieht der Verf. die mitgeteilten Gleichungen an als ein Mittel zum weiteren Eindringen in den Mechanismus der Elektronenbewegungen und die mit Hülfe dieser Gleichungen aus der bereits vorhandanen Erfahrung schon gewonnene Einsicht in diesen Mechanismus.
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