Über den Einfluß\ von Temperatur und Druck auf den elektrischen Widerstand der Metalle. (Q1478601)
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scientific article; zbMATH DE number 2623597
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Über den Einfluß\ von Temperatur und Druck auf den elektrischen Widerstand der Metalle. |
scientific article; zbMATH DE number 2623597 |
Statements
Über den Einfluß\ von Temperatur und Druck auf den elektrischen Widerstand der Metalle. (English)
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1913
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Als das wichtigste Ergebnis dieser Untersuchung ist folgendes hervorzuheben: Der elektrische Widerstand eines reinen Metalles wächst in tiefer Temperatur proportional einer universellen Funktion von \(T/\beta \nu_m,\) wo \(\nu_m\) durch die Atomwärme bestimmt ist, \(\beta\) die aus der \textit{Planck}schen Strahlungstheorie bekannte Konstante \(h/k\) ist. Als solche Funktion genügt, wie sich empirisch zeigt, das Produkt aus Atomwärme und absoluter Temperatur, während die von \textit{Wien} berechnete Funktion für den Widerstand nicht ausreicht. Gleichwohl wird die \textit{Wien}sche Annahme, daß\ die Zahl der Zusammenstöße zwischen Elektronen und Atomen oder die reziproke Weglänge proportional dem Quadrat der Atomamplituden sei, dadurch gestützt, daß\ sich auf ihrem Grunde der Einfluß\ des hydrostatischen Druckes auf den elektrischen Widerstand reiner Metalle dem Vorzeichen und der Größenordnung nach richtig berechnen läßt. Die für diesen Druckeffekt abgeleitete Formel scheint auch für solche Legierungen gültig zu bleiben, die der \textit{Matthießen}schen Regel folgen.
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