Discours prononcés aux funérailles de \textit{M. R. Radau} le 29 décembre 1911. (Q1479167)

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scientific article; zbMATH DE number 2624243
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English
Discours prononcés aux funérailles de \textit{M. R. Radau} le 29 décembre 1911.
scientific article; zbMATH DE number 2624243

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    Discours prononcés aux funérailles de \textit{M. R. Radau} le 29 décembre 1911. (English)
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    1913
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    \textit{Deslandres} sprach im Namen der Akademie der Wissenschaften (1-6), \textit{Bigourdan} im Namen des Bureau des Longitudes (6-13), \textit{Poincaré} im Namen des Rates der Pariser Sternwarte (13-16). Tatsächliches enthält am meisten die zweite Rede. Aus ihr entnehmen wir den Geburtstag (22. Jan. 1835 in Angerburg in Ostpreußen) und den Todestag (21. Dez. 1911 in Paris). Abiturient eines Königsberger Gymnasiums, studierte R. in Königsberg von 1852 bis 1857 und war dabei schon im Alter von 19 Jahren mit Beobachtungen auf der Sternwarte beschäftigt. Durch seinen Lehrer \textit{Franz Neumann} an \textit{d'Abbadie} gewiesen, übersiedelte er 1857 nach Paris und erwarb seinen Lebensunterhalt auf mannigfache Weise, besonders durch den Ertrag schriftstellerischer Arbeiten. Als nicht naturalisierter Deutscher mußte er 1870 aus Paris flüchten, kehrte aber nach Beendigung des Krieges dorthin zurück. Die Königsberger Universität verlieh ihm die Doktorwürde ehrenhalber am 27. Juli 1871 wegen der bedeutenden von ihm bis dahin schon veröffentlichten Arbeiten aus der reinen Mathematik und Astronomie. Still und zurückgezogen lebend, wurde er selbst von seinen Pariser Freunden durch die Aufforderung überrascht, nach dem Tode von \textit{Tisserand} sich um den erledigten Sitz in der Akademie der Wissenschaften zu bewerben, der ihm dann auch zufiel (1897). Seitdem hatte er ein sorgenfreieres Leben. Das Hauptwerk aus den letzten Dezennien, dessen Druck er erst ein halbes Jahr vor seinem Tode vollendete, sind seine Mondtafeln.
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