Specola Vaticana I. La rotation de la Terre, ses preuves mécaniques anciennes et nouvelles. Second appendice. Continuation des expériences. Rédigé en français par \textit{P. de Vregille}. (Q1480671)
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scientific article; zbMATH DE number 2627152
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Specola Vaticana I. La rotation de la Terre, ses preuves mécaniques anciennes et nouvelles. Second appendice. Continuation des expériences. Rédigé en français par \textit{P. de Vregille}. |
scientific article; zbMATH DE number 2627152 |
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Specola Vaticana I. La rotation de la Terre, ses preuves mécaniques anciennes et nouvelles. Second appendice. Continuation des expériences. Rédigé en français par \textit{P. de Vregille}. (English)
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1912
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Der erste Band der ``Pubblicazioni della Specola Astronomica Vaticana Serie seconda`` enthält La rotation de la Terre, ses preuves mécaniques anciennes et nouvelles. Roma, 1911. VIII + 189 p. + 6 Tal l. Appendice. Les preuves de \textit{M. Kamerlingh Onnes}. Roma, 1910. 72 p. Par \textit{J. Stein}. (Referat vorstehend, JFM 43.0828.03). Endlich den vorliegenden Appendice 2. In dem Hauptteil des Werkes (F. d. M. 42, 775, 1911, JFM 42.0775.01) wird unter anderem ein neuer Apparat beschrieben, der Isotomeograph, mittels dessen die Rotationsgeschwindigkeit der Erde gemessen werden kann. Der zu besprechende zweite Nachtrag aus dem Jahre 1912 enthält in dem ersten Teile den Bericht über die mit dem Isotomeographen erhaltenen Resultate, in dem zweiten Teile die Ergebnisse der mit der \textit{Atwood}schen Maschine angestellten neuen Versuche. Der erste Teil zerfällt in sechs Kapitel: I. Fehler, die von der Gradteilung und dem Pendel herrühren. II. Dauer der Schwingungen. III. Die Konstanten des Apparates. IV. Die Versuche. V. Versuchsergebnisse. VI. Vervollkommnungen, die an dem Isotomeographen anzubringen sind. -- Durch eingehende Diskussion der in den Versuchsreihen erhaltenen Zahlen ergibt sich für \(\boldsymbol\omega \sin \boldsymbol \varphi \) (\(\boldsymbol\omega =\) Rotationsgeschwindigkeit der Erde, \(\boldsymbol \varphi =\) geogr. Breite) der Wert \(0^{\circ },168\pm 0,006\) statt des theoretischen \(0^{\circ },167\) in einer Zeitminute. Der zweite Teil berichtet über die Anwendung der festen Rolle zur Messung der Abweichung der Körper bei dem Fall: I. Beschreibung des Apparates. II. Die Versuche. III. Die Theorie des Apparates. Die Fallhöhe betrug 22,96 m über dem mittels eines Theodoliten beobachteten tiefsten Punkte des Falles; das Gewicht der absteigenden Masse war 51 g, der aufsteigenden 42 g, des Fadens 5 g, der Durchmesser der Aluminiumrolle 79,70 mm. ihre Dicke 2,83 mm. Die mittlere konstante Beschleunigung der absteigenden Masse \(\boldsymbol\gamma _0 = 0,388\) mm wurde 2 m unterhalb des Abgangspunktes erreicht. Die Abweichungen des Fallgewichtes wurden durch Beobachtung des Fadens, an dem die fallende Masse hing, mittels des Theodoliten kurz vor dem Endpunkte der Bahn gemessen. Es ergab sich schließlich die südliche Abweichung aus 22 Beobachtungen in Millimetern zu \(0,010 \pm 0,027\) statt 0,000 nach der Theorie, die östliche aus 66 Beobachtungen zu \(0,899\pm 0,027\) statt 0,889 nach der Theorie. Die besten bis jetzt erlangten Versuchsergebnisse sind die von \textit{Hall} (Beibl. 28, S. 294); dieser erhielt aus 948 Beobachtungen die südliche Abweichung \(0,05 \pm 0,04\) und die östliche \(1,5\pm 0,05\) statt 1,77 nach der Theorie. ``Die Vergleichung der beiden Tabellen zeigt, daß die \textit{Atwood}sche Maschine die wahrscheinlichen Fehler der Ergebnisse fast auf die Hälfte hinabdrückt, und dies trotz einer geringeren Zahl der Beobachtungen. Daher ist es nicht verwegen, zu vermuten, daß die von \textit{Hall} in die Einfriedigung einer Arbeitsstätte verlegten Versuche nicht mehr in die Bergwerksschachte abirren werden, wo sie nur um den Preis vieler Mühsale und Gefahren stattfinden konnten. Man wird uns den Gedanken verzeihen, daß nunmehr, nachdem die \textit{Atwood}sche Maschine ihre Eignung zum Verwirklichen des von \textit{Newton} vorgeschlagenen Versuches gezeigt hat, neue Versuche mit Körpern im freien Fall nie mehr werden versucht werden.'' Der Verf. schließt mit einem nachdrücklichen Hinweis auf die theoretische Bedeutung dieser Experimente; sie besteht darin, daß man aus ihnen umgekehrt den Wert von \(\boldsymbol\omega \) unter Zuhülfenahme des Trägheitsprinzips bestimmen kann, ohne das Bezugssystem der Astronomen zu benutzen. Eine Reihe von Zusätzen und Berichtigungen zu der Veröffentlichung von 1911 beschließt die Schrift.
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