Über die Hydrodynamik des Relativitätsprinzips. (Q1480711)
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scientific article; zbMATH DE number 2627207
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Über die Hydrodynamik des Relativitätsprinzips. |
scientific article; zbMATH DE number 2627207 |
Statements
Über die Hydrodynamik des Relativitätsprinzips. (English)
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1912
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Der Verf. faßt die Hauptpunkte seiner Arbeit wie folgt zusammen. 1. Das \textit{Hamilton}sche Prinzip gestattet in Verbindung mit dem Relativitätsprinzip eine völlig eindeutige Herleitung der Gleichungen für die Dynamik vollkommener Flüssigkeiten. Diese Herleitung hat den Vorzug, daß man dabei nur die Gültigkeit des \textit{Hamilton}schen Prinzips selbst, nicht auch noch spezielle Ergebnisse (1er alten Mechanik voraussetzt. 2. Weder die Geschwindigkeit eines materiellen Körpers, noch die eines Energietransportes kann den Wert der Lichtgeschwindigkeit übersteigen: wohl aber können sich unter Umständen Geschwindigkeitszustände schneller als das Licht fortpflanzen. 3. Die prinzipielle Unterscheidung zwischen wirbellosen Bewegungen und Bewegungen mit Wirbeln und die \textit{Helmholiz}schen Wirbelgesetze behalten ihre Gültigkeit, wenn man die Komponenten der Wirbelgeschwindigkeit in passender Weise definiert. 4. Die Annahme, die Dichte eines Körpers hänge überhaupt, gar nicht vom Druck ab, führt zu Widersprüchen und ist daher unmöglich. Da also das Volumen jedes Körpers stets durch den äußeren Druck mitbestimmt wird, ist der Begriff des ``inkompressiblen'' und des ``starren'' Körpers in der Relativitätstheorie aufzugeben. 5. Es läßt sich eine untere Grenze für die Kompressibilität angeben, die allerdings noch weit unterhalb der Kompressibilität der bekonnten Substanzen liegt. In einem solchen ``Medium geringster Kompressibilität'' pflanzen sich willkürliche Signale, die mit Energietransport verbunden sind, gerade mil Lichtgeschwindigkeit fort. Diese Medien treten an die Stelle der inkompressiblen im alten Sinne; einige ihrer Eigenschaften stimmen mit denen jener alten inkompressiblen Körper überein; andere jedoch weisen Unterschiede dagegen auf und diese geben dann Anlaß zu merkwürdigen Folgerungen. In dem Auszuge, der in den Ann. d. Phys. veröffentlicht ist, fehlt der Satz Nr. 4; der erste Satz unter Nr. 5 ist durch die Hinzufügung erweitert, ``und für adiabatische Änderungen dieser Substanzen geringster Kompressibilität läßt sich eine bestimmte Zustandsgleichung aufstellen''; dagegen sind die dann unter Nr. 5 folgenden Sätze unterdrückt.
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