Viscosity and fluidity. A summary of results. (Q1480752)
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scientific article; zbMATH DE number 2627248
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Viscosity and fluidity. A summary of results. |
scientific article; zbMATH DE number 2627248 |
Statements
Viscosity and fluidity. A summary of results. (English)
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1912
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Der Aufsatz gibt eine Übersicht über die Resultate, die der Verf. in seiner Dissertation veröffentlicht hat: ``The conductivity and viscosity of solutions of certain salts in mixtures of acetone with methyl alcohol, with ethyl alcohol, and water'' (Johns Hopkins University, 1905). Am Schlusse stellt er die Ergebnisse in 15 Sätzen zusammen, die verkürzt hier folgen. 1. Die Annahme, die scheinbar allgemein festgehalten wird, daß die Zähigkeiten additiv sind, ist ganz irrig. 2. Statt die Zähigkeiten für additiv zu erklären, kommt man der Wahrheit näher, wenn man die Fluidität (reziprok zur Zähigkeit) als additiv annimmt; doch ist ohne sorgfältige Definition diese Verallgemeinerung nicht ausreichend und irreführend. 3. Die Fluidität einer gründlichen Mischung mischbarer und chemisch indifferenter Flüssigkeiten ist eine lineare Funktion der Volumenkonzentration. 4. Die Kurve der Fluiditätstemperatur reiner Flüssigkeiten oder gründlicher Mischungen mischbarer und chemisch indifferenter Flüssigkeiten sind normalerweise linear. 5. In speziellen Fällen können die Zähigkeiten additiv sein. 6. Wenn die Flüssigkeitskügelchen in einer Emulsion klein und durch die ganze Mischung gut verteilt sind, so kann die Fluidität scheinbar kleiner oder größer sein als nach dem Additionssatze. 7. Bei Suspensionen fein zerteilter, aber unlösbarer fester Körper ist die Fluidität immer kleiner als nach dem strikten Additionssatze. 8. Eine hierbei auftretende Mischung von Nullfluidität grenzt erstmalig den zähen Fluß gegen den plastischen Fluß ab. 9. Jede Partikel eines suspendierten festen Körpers wirkt, als ob sie nicht nur selbst Nullfluidität besäße, sondern sie einer umgebenden Kugelschale von Flüssigkeit mitzuteilen imstande wäre; die Dicke dieser Kugelschale ist anscheinend größer bei höheren Temperaturen als bei niederen. 10. Je größer die von dem festen Körper entfaltete Oberfläche ist, um so größer ist die Verringerung der Fluidität des Mediums. 11. In gelatinösen Niederschlägen ist die Fluidität der Mischung außerordentlich niedrig. 12. Die Hinzufügung von Elektrolyten und kolloidalen Lösungen erzeugt eine augenfällige Wirkung auf die Fluidität. 13. Bei Suspensionen veranlassen Säuren eine gelatinöse Koagulation und eine Verringerung der Fluidität. 14. und 15. beziehen sich auf einen Sonderfall (Kolloidale Silberlösungen) und auf den Charakter von Viskositätskurven.
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