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Una nuova teoria della gravitazione (Conferenza tenuta alla Società per il progresso delle scienze a Genova il 19 ottobre 1912). - MaRDI portal

Una nuova teoria della gravitazione (Conferenza tenuta alla Società per il progresso delle scienze a Genova il 19 ottobre 1912). (Q1480832)

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Una nuova teoria della gravitazione (Conferenza tenuta alla Società per il progresso delle scienze a Genova il 19 ottobre 1912).
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    Una nuova teoria della gravitazione (Conferenza tenuta alla Società per il progresso delle scienze a Genova il 19 ottobre 1912). (English)
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    1912
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    In diesem Vortrag gibt der Verf. eine zusammenhängende klare Darstellung seiner Theorie, während seine vorangehenden Noten, wie er in den Ann. der Phys. (4) 39, 447, selbst zugibt, ``hier und da einen skizzenhaften Charakter tragen''. An der Spitze steht der Gedanke: ``Wir müssen auf die enge Analogie zwischen Gravitation und Elektromagnetismus verzichten, ohne dabei die wesentlichen Anschauungen der \textit{Maxwell}schen Theorie preiszugeben, nämlich: Die Grundgesetze müssen Differentialgleichungen sein, welche die Erregung und die Fortpflanzung des Schwerefeldes beschreiben; diesem Felde kommt eine positive Energiedichte sowie ein Energiestrom zu.'' Von der \textit{Einstein}schen Hypothese ausgehend, daß die Lichtgeschwindigkeit \(c\) vom Gravitationspotential abhänge, hat der Verf. es unternommen, eine Theorie des Gravitationsfeldes zu entwickeln, und ihr allmählich ``in förderndem Wetteifer mit \textit{A. Einstein} eine befriedigendere Form'' gegeben. Folgende Postulate werden zugrunde gelegt: I. ``Die Flächen \(c =\)\ constans fallen mit den Äquipotentialflächen des Schwerefeldes zusammen'', oder: ``Der negative Gradient von \(c\) gibt die Richtung der Schwerkraft an.'' II. Ein zu dem beobachteten materiellen System gehöriger Beobachter kann es nicht merken, wenn er mit dem System in ein Gebiet gebracht wird, wo \(c\) einen anderen Wert besitzt. III. Die Kräfte, welche auf zwei Körper an dem nämlichen Orte des Schwerefeldes wirken, stehen im Verhältnis ihrer Energien. Den analytischen Entwicklungen können wir hier nicht folgen (man vergleiche die vorangehenden Referate). Wir führen aus den Ergebnissen nur an, daß das \textit{Newton}sche Gesetz in dieser Theorie nicht strenge gilt. Der Sonnenmittelpunkt zieht den (als materiellen Punkt aufgefaßten) Planeten mit einer Kraft an, welche außer dem Term mit \(r^{-2}\) noch einen Term mit \(r^{-3}\) enthält. -Nach dieser Theorie haben Licht und Schwere die gleiche Fortpflanzungsgeschwindigkeit; aber während die Lichtwellen transversal sind, sind die Schwerewellen longitudinal. Das Planetensystem verliert seine mechanische Energie nicht durch Strahlung. ``So sinkt die \textit{Einstein}sche Relativitätstheorie von 1905 in den Staub.''
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