Bemerkung zu \textit{Abraham}s vorangehender Auseinandersetzung ``Nochmals Relativität und Gravitation''. (Q1480839)
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scientific article; zbMATH DE number 2627367
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Bemerkung zu \textit{Abraham}s vorangehender Auseinandersetzung ``Nochmals Relativität und Gravitation''. |
scientific article; zbMATH DE number 2627367 |
Statements
Bemerkung zu \textit{Abraham}s vorangehender Auseinandersetzung ``Nochmals Relativität und Gravitation''. (English)
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1912
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Als Leitgedanken der Erwiderung von \textit{Abraham} setzen wir die Eingangssätze her: ``Die \textit{Einstein}sche Relativtheorie hat, besonders auf die jüngsten mathematischen Physiker, eine faszinierende Wirkung ausgeübt, welche die gesunde Fortentwicklung der Physik zu hemmen drohte. War es doch dem nüchternen Beurteiler klar, daß diese Theorie niemals zu einem vollständigen Weltbilde führen konnte, wenn es ihr nicht gelang, die wichtigste, weil allgegenwärtige Naturkraft, die Schwere, in ihr System einzuordnen. Das Scheitern der hierauf zielenden Bemühungen hat denn auch zur Krisis der Relativtheorie geführt.'' Die Einzelheiten der Polemik beziehen sich dann auf die Kritik, welche \textit{Einstein} an der Gravitationstheorie \textit{Abrahams} in den diesjährigen Abhandlungen der Ann. der Phys. geübt hat. \textit{Einstein} geht auf die einzelnen berührten Punkte ein und stellt insbesondere seine Ansichten über den gegenwärtigen Stand der Relativitätstheorie den von \textit{Abraham} geäußerten gegenüber. Die Sachlage bedeutet nach seiner Ansicht keineswegs das Scheitern der auf das Relativitätsprinzip gegründeten Methode. Die heutige Relativitätstheorie werde stets ihre Bedeutung behalten als einfachste Theorie für den wichtigen Grenzfall des zeiträumlichen Geschehens bei konstantem Gravitationspotential. Aufgabe der nächsten Zukunft müsse es sein, ein relativitätstheoretisches Schema zu schaffen, in welchem die Äquivalenz zwischen träger und schwerer Masse ihren Ausdruck findet. In seinem letzten Artikel tritt \textit{Abraham} den einzelnen Punkten der Erwiderung mit Entschiedenheit entgegen. ``Mit der strengen und allgemeinen Gültigkeit wird der gestrigen Relativitätstheorie die dogmatische Gewißheit entzogen\dots Ihre positiven Aussagen wird man fortan nur mit demjenigen Grade der Annäherung als gültig ansehen, welcher durch die Genauigkeit der betreffenden experimentellen Untersuchungen gewährleistet ist.'' Übrigens wird zugegeben, daß ``die gestrige Relativitätstheorie in den sechs Jahren ihres Bestehens (1905--1911) auch Ergebnisse von bleibender Bedeutung gezeitigt, hat''.
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