Grundlagen einer Theorie der Materie. I, II. (Q1480852)
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scientific article; zbMATH DE number 2627380
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Grundlagen einer Theorie der Materie. I, II. |
scientific article; zbMATH DE number 2627380 |
Statements
Grundlagen einer Theorie der Materie. I, II. (English)
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1912
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Von der Überzeugung ausgehend, daß für den weiteren Fortschritt der Erkenntnis unbedingt erforderlich sei, die Theorie der Materie auf neue Grundlagen zu stellen, will der Verf. als nächstes Ziel zwei Aufgaben ins Auge fassen: die Existenz eines unteilbaren Elektrons zu erklären und einen notwendigen Zusammenhang von Gravitation und Materie herzustellen. Seiner Theorie liegt die Annahme zugrunde, daß auch im Innern der Elektronen elektrische und magnetische Felder existieren; die Elektronen sind keine Fremdkörper im Äther, sondern Stellen, an denen der Äther elektrisch geladen ist. Sie sind daher auch nicht scharf umgrenzte Raumteile, sondern bestehen aus einem Kern, der stetig in eine Atmosphäre elektrischer Ladung übergeht, die aber schon ganz in der Nähe des Kerns unmerkbar schwach ist. Die Atome dagegen sind mit kräftigeren Atmosphären umgeben zu denken, die zwar nicht zur Entwicklung elektrischer Felder Anlaß geben können, wohl aber sich in den Gravitationswirkungen geltend machen. Nimmt man weiter die allgemeine Geltung des Relativitätsprinzips an und setzt endlich voraus, daß die bisher bekannten Zustände des Äthers, elektrisches Feld, magnetisches Feld, elektrische Ladung, Ladungsstrom, ausreichen, um alle Erscheinungen der materiellen Welt zu erklären, so kann man, wie der Verf. zeigt, die allgemeinen Gleichungen der Ätherphysik herleiten. Der Raum reicht nicht aus, um die Gedankengänge des Verf., der im zweiten Artikel die Theorie des Elektrons, in einem dritten (Ann. d. Phys. (4) 40, 1-66, 1903) die Theorie der Gravitation entwickelt, weiter im einzelnen zu verfolgen, die im Original nachgesehen werden müssen.
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