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Über Spektrographenobjektive. - MaRDI portal

Über Spektrographenobjektive. (Q1481146)

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scientific article; zbMATH DE number 2627704
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English
Über Spektrographenobjektive.
scientific article; zbMATH DE number 2627704

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    Über Spektrographenobjektive. (English)
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    1912
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    Unter Spektrographenobjektiven sind hier immer die Kameraobjektive der Spektrographen verstanden. Bis zu einem Öffnungsverhältnis \(1:5\) genügen für derartige Zwecke die besten vorhandenen photographischen Objektive. Will man zu größerer Lichtstärke gehen, so ist es nicht vorteilhaft, von diesen Typen auszugehen, weil sie unnötig viele Bedingungen erfüllen und dadurch zu kompliziert sind. Spektrographenobjektive brauchen weder achromatisch noch anastigmatisch zu sein. Unter Weglassung der Bedingung der Achromasie sind auch bereits zwei Konstruktionen von Spektrographenobjektiven angegeben worden, von denen jedoch keine das Öffnungsverhältnis \(1:4,5\) erreicht. Die vorliegende Arbeit geht nun dahin, ein lichtstarkes Objektiv auf Grund der Theorie der Fehler dritter Ordnung zu suchen. Die an das Objektiv zu stellenden Forderungen sind dabei: es muß \ 1. die sphärische Aberration und \ 2. die Coma für eine mittlere Farbe verschwinden, und \ 3. muß die tangentiale Bildwölbung einen Betrag haben, der so bemessen ist, daß das Spektrum auf einer geneigten ebenen Platte scharf abgebildet wird. Dabei dürfen Astigmatismus und Plattenneigung nicht zu große Beträge erreichen. Das Resultat der sehr interessanten Rechnungen war ein gutes Objektiv vom Öffnungsverhältnis \(1:4,5\) für den Spektrographen III des Potsdamer Observatoriums. Es besteht dabei die Aussicht, das Öffnungsverhältnis bis \(1:3,5\) oder noch etwas weiter zu steigern.
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