Über neuere thermodynamische Theorien (\textit{Nernst}sches Wärmetheorem und Quantenhypothese). (Q1481315)

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scientific article; zbMATH DE number 2627893
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English
Über neuere thermodynamische Theorien (\textit{Nernst}sches Wärmetheorem und Quantenhypothese).
scientific article; zbMATH DE number 2627893

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    Über neuere thermodynamische Theorien (\textit{Nernst}sches Wärmetheorem und Quantenhypothese). (English)
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    1912
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    Vortrag, gehalten am 16. 12. 11 in der Deutschen Chemischen Gesellschaft in Berlin. ``Versucht man, einen Überblick zu gewinnen über die bisherigen Leistungen der Thermodynamik, so verfährt man jedenfalls am besten, wenn man scharf unterscheidet zwischen zwei voneinander getrennten Methoden der Forschung. Die eine stützt sich einzig und allein auf die beiden Hauptsätze der Thermodynamik, unter Verzichtleistung auf den Gebrauch irgendwelcher spezielleren Hypothesen über die Natur der Wärme, die andere sucht gerade von dem spezielleren Standpunkt der mechanischen Wärmetheorie aus, auf Grund passender atomistischer Vorstellungen, einen tieferen Einblick in die vorhandenen Gesetzmäßigkeiten zu gewinnen. Die Vorzüge und auch die Schwächen jeder einzelnen dieser beiden Methoden, die sich häufig in glücklichster Weise ergänzt haben, sind so oft und gründlich geschildert worden, daß ich auf diesen Punkt hier nicht weiter einzugehen brauche. Bezugnehmend darauf, möchte ich im ersten Teile der folgenden Darlegungen mich ausschließlich der erstgenannten Methode bedienen, um erst im zweiten Teile auf die atomistische Bedeutung der neueren Theorien, soweit dies zur Zeit angängig erscheint, einzugehen.'' Schluß: ``Der Anfang ist gemacht: die Quantenhypothese wird nicht mehr aus der Welt verschwinden. Dafür sorgen schon die Gesetze der Wärmestrahlung. Und ich glaube nicht zu weit zu gehen, wenn ich der Meinung Ausdruck gebe, daß mit dieser Hypothese das Fundament gelegt ist zum Bau einer Theorie, welche dereinst bestimmt sein wird, die Einzelheiten der feinen schnellen Vorgänge der Molekularwelt mit neuem Licht zu durchdrungen.''
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