Thermodynamik und spezifische Wärme. (Q1481327)
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scientific article; zbMATH DE number 2627904
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Thermodynamik und spezifische Wärme. |
scientific article; zbMATH DE number 2627904 |
Statements
Thermodynamik und spezifische Wärme. (English)
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1912
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Von dem experimentellen Ergebnis ausgehend, daß die spezifische Wärme fester Stoffe (kristallisierte Stoffe wie auch unterkühlte Flüssigkeiten, z. B. Quarzglas) bei tiefen Temperaturen nicht nur stark abfällt, sondern schon vor Erreichen des absoluten Nullpunktes praktisch Null zu werden scheint, wird gefolgert, daß die früher als unmöglich angesehene Erreichung des absoluten Nullpunktes verhältnismäßig leicht sein muß. Es wird gezeigt, daß, falls die Erreichung des absoluten Nullpunktes durch endliche Volumenänderungen durch endlichen chemischen oder elektrochemischen Umsatz möglich wäre, der zweite Hauptsatz verletzt würde. Daraus ergibt sich als neue Form des vom Verf. aufgestellten Wärmesatzes, daß die mit solchen Prozessen verbundenen latenten Wärmen bei tiefen Temperaturen verschwindend klein von höherer als erster Ordnung sein müssen. Als allgemeines Prinzip, aus dem sich der Wärmesatz ergibt, läßt sich hinstellen: Es ist unmöglich, durch irgendwelche stofflichen Veränderungen von einer selbst beliebig tiefen Temperatur bis zum absoluten Nullpunkte zu gelangen. Der erweiterte Wärmesatz läßt sich z. B. auch auf den \textit{Peltier}effekt anwenden.
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