Zur Theorie der spezifischen Wärmen. (Q1481338)
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scientific article; zbMATH DE number 2627914
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| English | Zur Theorie der spezifischen Wärmen. |
scientific article; zbMATH DE number 2627914 |
Statements
Zur Theorie der spezifischen Wärmen. (English)
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1912
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Der Körper bestehe aus \(N\) Atomen, so sind \(3N\) Freiheitsgrade vorhanden, und es können zu jeder Zeit \(3N\) verschiedene periodische Bewegungen mit \(3N\) Schwingungen stattfinden. Nach \textit{Planck} kann man den mittleren Energiebetrag durch den Ausdruck \(\dfrac{h\nu}{e^{h\nu/kT}-1}\) erhalten. Ist \(V\) das Volumen, \(F\) eine von den statistischen Konstanten des Körpers abhängende Größe, \(\nu_m\) eine obere Grenze für alle Schwingungszahlen von \(\nu= 0\) an, so ist \(\nu_m = \left(\dfrac{3N}{VF}\right)^{1/2}\). Setzt man endlich \(\theta = \dfrac{h\nu_m}k\) und \(x = \dfrac\theta T\), so folgt für die Atomwärme \(C\) bei konstantem Volumen: \[ C=3Nk\left[ \frac{12}{x^3}\int\limits_0^x \frac{\xi^3\,d\xi}{e^\xi-1} -\dfrac{3x}{e^x-1}\right], \] ein nur von \(x = \theta/T\) abhängiger Ausdruck. Die neue Formel, die sowohl von der \textit{Einstein}schen, als auch von der \textit{Nernst-Lindemann}schen für die spezifische Wärme einatomiger Körper verschieden ist, stimmt mit der Erfahrung gut überein und gewährt einen tieferen theoretischen Einblick.
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