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Lehrbuch der Thermodynamik in ihrer Anwendung auf das Gleichgewicht von Systemen mit gasförmig-flüssigen Phasen nach Vorlesungen von \textit{J. D. van der Waals}, bearbeitet von \textit{Ph. Kohnstamm}. Zweiter Teil. - MaRDI portal

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Lehrbuch der Thermodynamik in ihrer Anwendung auf das Gleichgewicht von Systemen mit gasförmig-flüssigen Phasen nach Vorlesungen von \textit{J. D. van der Waals}, bearbeitet von \textit{Ph. Kohnstamm}. Zweiter Teil. (Q1481373)

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Lehrbuch der Thermodynamik in ihrer Anwendung auf das Gleichgewicht von Systemen mit gasförmig-flüssigen Phasen nach Vorlesungen von \textit{J. D. van der Waals}, bearbeitet von \textit{Ph. Kohnstamm}. Zweiter Teil.
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    Lehrbuch der Thermodynamik in ihrer Anwendung auf das Gleichgewicht von Systemen mit gasförmig-flüssigen Phasen nach Vorlesungen von \textit{J. D. van der Waals}, bearbeitet von \textit{Ph. Kohnstamm}. Zweiter Teil. (English)
    0 references
    1912
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    Der erste Teil dieses Werkes ist F. d. M. 39, 952 (JFM 39.0952.*), 1908, angezeigt worden. Über den vorliegenden zweiten Teil sagt die Vorrede: ``Es bedurfte einer langen Zeit, bevor ich selbst zu der Überzeugung gelangt war, die wichtigsten Fälle der teilweisen Mischbarkeit zu übersehen, und demgemäß eine nicht zu unvollständige Übersicht über dieses Gebiet gegeben werden konnte. Dennoch muß ich noch einen Vorbehalt machen, was den Teil des Buches anlangt, der die unvollständige Mischung behandelt. Um sehr verwickelte Rechnungen, infolgedessen das Buch mehr den Charakter einer mathematischen Abhandlung als den eines Lehrbuches der Thermodynamik erhalten hätte, zu vermeiden, sah ich mich gezwungen, Vereinfachungen einzuführen, darunter eine Annahme, die ich selbst nicht für theoretisch richtig halte. Für die Größe \(b\) in der Zustandsgieichung eines binären Gemisches habe ich eine lineare Funktion von \(x\) benutzt: \(b_x = b_1 (1 - x) + b_2x\), während die Theorie zu einer quadratischen Funktion führt, nämlich \(b_x =b_1 (1 - x)^2 + 2b_{12}x (1 - x) + b_2x^2\). Alle Rechnungen schienen mir beinahe unausführlich bei der theoretisch richtigen Annahme, und jedenfalls halte ich für dieses Lehrbuch den Gebrauch dieser Vereinfachung angebracht, um so mehr, als ich überzeugt bin, daß die Hauptursachen unvollständiger Mischung, wenn auch nicht quantitativ richtig, sich in dieser Weise darstellen lassen. Jedoch hat sich mir bei Rechnungen, die mich in der allerletzten Zeit beschäftigt haben, herausgestellt, daß für manche Details der theoretisch richtige Wert zugrunde gelegt werden muß. So habe ich (Amst. Ak. Versl. 26. Okt. 1912) gezeigt, daß man nur auf diese Weise die richtigen Bedingungen ableiten kann für das Bestehen eines Minimums in der kritischen Temperatur der einheitlichen Gemische. Der Hauptsache nach ist der Inhalt meiner in den letzten Jahren erschienenen Beiträge zu der Theorie der binären Gemische benutzt.'' \textit{Erste Abteilung}: Systeme unter Ausschluß äußerer Kräfte, chemischer und kapillarer Wirkungen. Abschnitt I. Gesetzmäßigkeiten, die unabhängig sind von der speziellen Form der Zustandsgleichung des Systems. 1. Die Phasenregel. 2. Berechnung der thermodynamischen Funktionen eines Mehrstoffsystems. 3. Die Gesetze der verdünnten Lösungen. 4. Die \textit{Konowalow}schen und verwandte Regeln. Abschnitt II. Analytische Betrachtung der Gleichgewichtsbedingungen 1. Das Isobarennetz. 2. Zusammenhang zwischen den Konzentrationen der gasförmigen und flüssigen Phase. 3. Zusammenhang zwischen Dampfdruck und Flüssigkeitskonzentration. Abschnitt III. Geometrische Betrachtungen der Gleichgewichtsbedingungen. Eigenschaften der Gemische im kritischen Gebiet. 1. Nähere Betrachtung der allgemeinen Differentialgleichung für koexistierende Phasen. 2. Einführung der \(\psi\)-Fläche. Das Volumendiagramm im kritischen Gebiet. 3. Die \(p\), \(T\), \(x\)-Fläche im kritischen Gebiet. 4. Die Faltenpunktskurve. Abschnitt IV. System mit zwei flüssigen Phasen. 1. Das Netz der \(q\)-Kurven. 2. Die Theorie der Doppelfaltenpunkte und ihre Bedeutung für die \(\psi\)-Fläche. 3. Systeme, deren Faltenpunktskurve zwei heterogene Doppelfaltenpunkte besitzt. 4. Systeme, deren Faltenpunktskurve sowohl heterogene, als homogene Doppelfaltenpunkte besitzt. 5. Klassifikation der Systeme in Hinsicht auf Entmischung. A. Allgemeine Übersicht. B. Vorkommen von homogenen Doppelfaltenpunkten. C. Zerfall der Faltenpunktskurve in zwei Teile. D. Einführimg von \(p_c\). Die Dampfdruckkurven bei nicht vollständiger Mischung. Abschnitt V. Koexistenz mit festen Phasen. 1. Das Auftreten einer festen Phase in Einstoffsystemen. 2. Auskristallisieren einer festen Verbindung. 3. Auskristallisieren der reinen Komponenten. \textit{Zweite Abteilung}. Systeme unter der Einwirkung äußerer oder chemischer Kräfte. 1. Systeme unter dem Einfluß äußerer Kräfte. 2. Systeme mit veränderlichen Molekülen. Anhang I. Über die Anwendung der \(\zeta\)-Funktion zur geometrischen Veranschaulichung der Gleichgewichtsbeziehungen in binären Systemen. Anhang II. Über das Vorzeichen der Größe \((\varepsilon_{21})_v\). Anhang III. Über einen Satz aus der Theorie der Falten. Durch das nunmehr abgeschlossene Werk sind die in den niederländischen Zeitschriften zerstreuten Arbeiten des hochverdienten Verf. im Zusammenhang dargestellt und in deutscher Sprache allgemein zugänglich gemacht; sie werden daher in erhöhtem Maße fortfahren, ihren anregenden Einfluß auszuüben.
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