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\textit{Hermann Stahl}. - MaRDI portal

\textit{Hermann Stahl}. (Q1481664)

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scientific article; zbMATH DE number 2628373
Language Label Description Also known as
English
\textit{Hermann Stahl}.
scientific article; zbMATH DE number 2628373

    Statements

    \textit{Hermann Stahl}. (English)
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    1911
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    Aus dem Nachrufe, gesprochen am Grabe des Verstorbenen, ist dieser Artikel entstanden, indem einige Ausführung über seine Arbeiten zur Ergänzung hinzugefügt wurden. \textit{Hermann Stahl}, geb. 14. Mai 1843 in Fränk.- Crumbach als Pfarrerssohn, verlor früh den Vater, wurde vorgebildet auf dem Darmstädter Gymnasium, studierte 1860/62 auf der Universität Heidelberg bei \textit{Kirchhoff} und \textit{Hesse}, 1862/64 bei \textit{Clebsch} und \textit{Gordan} in Gießen, unterrichtete nach abgelegter Oberlehrerprüfung zwei Jahre an hessischen Schulen, von 1866 bis 1882 am Luisenstädtischen Gymnasium in Berlin, promovierte 1882 in Berlin mit der Dissertation ``Über die Behandlung des \textit{Jacobi}schen Umkehrproblems der \textit{Abel}schen Integrale'', war 1882 bis 1885 Professor der Technischen Hochschule zu Aachen, dann bis zu seinem Tode am 6. April 1909 ordentlicher Professor der Mathematik an der Universität Tübingen. Seine Hauptarbeiten gruppieren sich einerseits um das Buch ``Theorie der Abelschen Funktionen'' (Leipzig 1896), sofern sie funktionentheoretisch sind; die Arbeiten dieser Richtung schließen mit dem posthumen Werke ``Abriß\ einer Theorie der algebraischen Funktionen einer Veränderlichen'', herausgegeben von \textit{M. Noether} und \textit{E. Löffler} (Referat in diesem Bande). Andererseits haben seine geometrischen Forschungen zuletzt zur Abfassung des in Gemeinschaft mit einem ehemaligen Schüler geschriebenen Buches geführt: ``Die Grundformeln der allgemeinen Flächentheorie'' (Leipzig 1893), nachdem zwanzig Jahre vorher die Programmabhandlung ``Über die Maßfunktionen der analytischen Geometrie'' die Spuren der befruchtenden Lehren von \textit{Clebsch} auf den jungen Mathematiker gezeigt hatte.
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